Sehr geehrtes Expertenteam Geburt, ich bin 32 Jahre alt und aktuell in der 36. SSW. Bei mir besteht seit 2019 die Diagnose Hydrozephalus, nach vielem hin und her wurde dieser als Normaldruck-Hydrozephalus diagnostiziert, bei der durchgeführten Lumpalunktion 2019  ergab sich ein Druck von 25,5 cm H2O im Liegen. Um den Verlauf zu kontrollieren bin ich jährlich bei der Augenarztkontrolle um eine Stauungspapille auszuschließen und werde aller zwei Jahre mit einem Schädel-MRT kontrolliert. Mein Frauenarzt hat dieses Krankheitsbild bis jetzt ignoriert. Vor ca. 2 Wochen war ich aufgrund eines kleinen Sturzes als Notfall in unserem Heimat-KH vorstellig, in welchem ich auch entbinden möchte. Als der Frauenarzt von meinem Hydrozephalus hörte fragte er mich sofort ob ich die Presswehen  druchstehen kann und plante dann mit der Hebamme und mir einen Termin für die Geburtstplanung.  Am letzten Donnerstag hatte ich diesen, und die Oberärztin der Geburtstation begann das Gespräch sofort mit dem Thema Kaiserschnitt. Sie will das Risiko von Komplikationen verringern und sieht bei mir eine absolute Indikation. Da mein Frauenarzt bei dem Thema so locker war, war ich über diese Aussage sehr überrascht und überrumpelt. Sie meinte aber auch, dass es meine Entscheidung ist und wir es auf natürlichen Weg probieren können. Nun stehe ich vor dieser schwerwiegenden Entscheidung und wollte gern auch noch einen neutralen Rat zu diesem Thema hören. Vorab vielen Dank für Ihre Meinung. VG A.