Mitglied inaktiv
hallo! bin ziemlich verunsichert... war heute beim vorstellen in der entbindungsklinik. bin jetzt in der 36 ssw. jetzt soll ich eine PROGRAMMIERTE GEBURT?? bekommen. und zwar in der 39 woche. der chefarzt in der klinik war nicht besonsers gesprächig und meinte ich soll das mit meinem frauenarzt besprechen. der sagt mir was das ist und wie das dann alles vor sich geht... ich sagte ihm dann das mein gyn bis ende meiner 38 ssw im urlaub sei... und ob er damit eine einleitung meint.... er sagte JA (ich habe eine blutgerinnungsstörung und deshalb die einleitung... soll einen tag vor der entbindung nämlich kein heparin spritzen deshalb so geplant.) was genau wird bei einer solchen programmierten entbindung gemacht? er sagte nur ich soll am tag vorher eben nicht spritzen... dann komm ins kh, das kind kommt raus und ich kann wieder heim... machen die mir die fruchtblase auf oder wie??? und oder oxytropf? er wollte mir einfach keine auskunft geben :-( er meinte nur noch falls das kind eher kommt dann muss man evtl. mit komplikationen wegen der blutgerinnungstörung rechnen aber die könnten mir dann schon helfen... hört sich ja super prickelnd an... hatte übrigens bereits gestern sehr starke schmerzhafte senkwehen... alle 2-3 minuten (lt. ctg und meinem SCHMERZEMPFINDEN) aber nur immer sehr kurze wehen (30 sec) aber der MuMu ist nun 2 cm offen und portio komplett verkürzt... seither habe ich massenhaft schleimabgang auch blutigen) dummerweise heute beim untersuchen nicht... und der arzt glaubt mir das mit dem blut jetzt nicht... muss ich mir sorgen machen??? also es ist nur blutiger (frischblutiger) schleim... keine regelstarke blutung... meine ersten kinder (gemini) sind in 1 stunde und 15 minuten geboren.. hab etwas angst das wir es nimmer ins kh schaffen falls es losgeht... vielen dank ich hoffe ihr könnt mir so manches beantworten... feeli
Dr. med. Stefan Kniesburges
Hallo, eine "programmierte" (was für ein grauenhafter Ausdruck) Geburt ist eine Geburt, die zu einem bestimmten Termin geplant wird. Anders ausgedrückt, handelt es sich um eine Geburtseinleitung. Welche Methoden dabei zur Anwendung kommen, hängt vom Befund ab. Ich habe die in Frage kommenden Methoden hier mehrfach beschrieben. Über die Suchfunktion werden Sie die entsprechenden Beiträge finden. Was die Blutung und die Wehen angeht. Ihre Beschreibung paßt zu einer sog. Zeichnungsblutung, die den Beginn der Geburt ankündigt. Aus der Ferne ist es allerdings kaum möglich, eine Diagnose zu stellen. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital
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