Mitglied inaktiv
In meiner ersten Schwangerschaft (2002) wurde bei mir eine gerinnungsstörung festgestellt (Antiphospholipidsyndrom); mein Sohn wurde trotz regelmäßigem Spritzen von Lovenox Ende der 37.SSW per Sectio geholt, da er unterversorgt war. Vor 3 Jahren hatte ich dann - wahrscheinlich aufgrund der Gerinnungsstörung - eine cerebrale Venenthrombose, genauer gesagt eine Brückenvenenthrombose mit symptomatischen Epis. Nach diesem Ereignis (ich wurde auf der Stroke-Unit lysiert) war ich zwei Jahre lang mit Marcoumar antikoaguliert, danach wurde ich auf Thrombo ASS umgestellt. Seit dem pos. Schwangerschaftstest (ich bin jetzt in der 12.SSW) spritze ich wieder Lovenox. Mir ist klar, dass ich das Thema mit meiner FÄ und dem Spital abklären muss, nur würde ich gerne jetzt schon wissen, ob - rein theoretisch - eine vorangegangene cerebrale Venentrombose und GTKA gegen eine natürliche Geburt sprechen. mfg Andrea
Dr. med. Stefan Kniesburges
Hallo, das ist eine sehr spezielle Frage, die ich hier leider nicht beantworten kann. In jedem Fall sollte zur Planung der Geburt ein neurologisches Konsil erfolgen. Als Geburtshelfer ist es schwer zu beurteilen, ob eine ggf. unter der Geburt auftretende venöse Druckerhöhung im Gehirn nach einer Brückenvenenthrombose zu Komplikationen führen könnte. Dr. S. Kniesburges, St. Marienkrankenhaus Ratingen
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