Frage im Expertenforum Geburt an Dr. med. Stefan Kniesburges:

Geburt vorziehen?

Frage: Geburt vorziehen?

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Hallo, ich (fast 35Jahre, 35.SSW, 7.SS) bin am Ende mit meinen Kräften, d.h. ich kann keine 500 Meter mehr gehen, ohne so starke Beckenschmerzen zu bekommen, dass ich nur noch gekrümmt weiter gehen kann. Ich schlafe nachts kaum, weil ich ständig Wadenkrämpfe habe, und wenn ich auf der li. Seite liege, mir irgendwelche Blutgefäße zu den Beinen abgedrückt werden, was ein unangenehmes Kribbeln im li. Bein verursacht. Ich habe noch 2 Kinder (7Jahre und 18Monate) die mich natürlich auch beanspruchen. Alleine das tägliche Aufräumen der liegengebliebenen Spielsachen ist eine Qual für mich. Ich kann mein Jüngstes nicht mal mehr richtig in ihren Hochstuhl setzen, baden, geschweige denn mit ihr spielen. Seit Wochen sind wir kaum noch an der frischen Luft, weil ich nicht mehr schmerzfrei gehen kann! Die Wäsche in Keller zu bringen oder den Briefkasten zu leeren oder den Müll runter bringen ist auch kaum noch drin. Und dann ja fast alles mit dem Kleinkind zusätzlich auf dem Arm. Ich habe leider keine Bekannten oder Verwandte die mir helfen oder mich unterstützen könnten. Nur wenn mein Mann abends -erst gegen 18.30- nach Hause kommt, können manche Sachen erledigt werden. Aber das hilft mir ja tagsüber nicht. Ich bin auch den ganzen Tag über schlapp, gereizt und müde. Auch muss ich mich noch jeden Morgen übergeben. Also: Meiner Ansicht nach wäre es für alle das Beste, wenn das Baby eher (jetzt) geholt werden würde, um dem allem ein Ende zu setzen. Normaler Weise bin ich eine aktive, lebenslustige Frau. Ist das unter diesen Gesichtspunkten möglich? Danke Marie


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Hallo, natürlich kann man darüber nachdenken die Geburt vorzeitig einzuleiten. Man sollte das aber nicht vor der abgeschlossenen 37. SSW. tun, man sonst eine Frühgeburt in Kauf nimmt. Es gibt auch andere Alternativen. Man könnte Sie wegen der Beschwerden z.B. stationär behandeln. Natürlich müsste Ihr Mann sich dann Urlaub nehmen. Ich denke aber, dass das im Sinne des noch ungeborenen Kindes liegt. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital


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