ElliBe
Sehr geehrter Herr Dr. Costa, ich bin der 33. SSW und war die letzten 5 Tage wegen Zervixinsuffizienz in der Klinik und bin jetzt entlassen worden muss aber immer noch liegen und 4x Nifedipin 20 mg nehmen. Ich habe gelesen, dass es Gewürze und Kräuter gibt die Wehen fördern können, leider bin ich mir nicht sicher wie vertrauenswürdig die Quellen sind, bzw. ab wichert Dosierung das zutrifft. Können Sie mir da Auskunft geben? Gibt es auf der anderen Seite auch Kräuter und Gewürze die Wehen hemmen? Besten Dank und viele Grüße
Gewürze und Kräuter sind keine Medikamente. Man kann also nicht sagen, dass man Wehen auslösen kann, indem man zum Beispiel dreimal täglich eine Prise Zimt zu sich nimmt... Andererseits haben Hebammen die meiste Erfahrung über den Zusammenhang zwischen Gewürzen/ Kräutern und Wehen. Aber das ist Erfahrung, keine Wissenschaft. Diese Erfahrung besagt Folgendes: Wehen können durch folgende Gewürze gefördert werden: Eisenkraut, Eisenwurz, Salbei, Zimt, Brombeerblätter, Scharfgabe, Kräuterkümmel, Wermut, Thymian, Frauenmantelkraut, Nelke, Ingwer, Anis, Fenchel und Liebstöckel. Als wehenhemmend gelten Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Majoran und Melisse. Zur Menge kann man nicht viel sagen. Je nach Wehenbereitschaft der Gebärmutter können Wehen entstehen, auch wenn man wenig Kräuter/Gewürze zu sich nimmt. Umgekehrt passiert nichts, wenn die Gebärmutter nicht wehenbereit ist. Definitionsgemäß ist eine Zervixinsuffizienz ein Muttermundseröffnung ohne Wehen. Wenn Sie Wehen hatten, handelt es sich nicht um eine Zervixinsuffizienz sondern um "muttermundswirksame Wehen". Wie dem auch sei, am besten wäre es, wenn Sie die oben aufgeführten Gewürzen meiden, die zu Wehen führen können.
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