Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, Mein Sohn ist sehr offen und selbstständig für seine 16 Monate. Heute sind wir zum KiGa gegangen, um ihn dort schon mal anzumelden. Meine Mama ist auch mitgekommen. Wir durften uns die Gruppen ansehen und sofort als Tyrese die Kinder und das Spielzeug sah, wollte er runter und ist sofort drauf losgestürzt. Wir standen ja daneben. Da er sonst in fremder Umgebung die Menschen erstmal skeptisch beäugelt & eine Art "Warm-Lauf-Phase" braucht, war ich doch schon irritiert. Ich weiß jetzt natürlich nicht, was passiert wäre, wenn ich außer Sichtweite gewesen o. eine Situation entstanden wäre in der er mich gebraucht hätte (weh tun etc.) Er geht einmal die Woche mit mir oder mit meiner Mutter in eine Spielgruppe, in der er auch sehr kontaktfreudig & offen ist. Ist das jetzt eher gut oder schlecht, dass er so offen reagiert hat? Die meisten anderen Kinder, die ich kenne, möchten in solchen Situationen meist erstmal auf Mamas Arm sein, um die Dinge zu beobachten.
Hallo, so etwas ist natürlich auch eine Typenfrage. Es gibt eher offensiv eingestellte Typen und eher defensive. Das ist bie zu einem gewissen Grad angeboren und bleibt so, wenn die psychosoziale Entwicklung kindgerecht verläuft. Insofern sollte Sie sich über das Verhalten Ihres Sohnen keine besonderen Gedanken machen. Es verhält sich seinem Naturell nach. Aber auch ein solches Kind kann einmal sehr empfindsam und ängstlich reagieren. D.h. es ist schon richtig, wenn Sie einstweilen noch im Hintergrund bleiben. Viele Grüße
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