Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, vielen Dank für Ihre Antwort. Wir haben die Kinderärztin öfters darauf angesprochen, aber sie meinte es käme vor, wäre nicht weiter schlimm...dabei hat der Tick sogar einen Namen! Den Tick hat er die letzten Monate seltner beim Einschlafen, eher beim Aufwachen und ab und zu beim Aufwachen in der Nacht. Da er Frühchen war (2Mon. zu früh), haben wir uns besonders um ihn gekümmert samt Einschlafrituale. Er schläft immer bei uns im Schlafzimmer aber in seinem Bettchen. Er ist nie allein beim Einschlafen oder in der Nacht. Aber er hat immer noch Panik im Arztzimmer, wenn er untersucht wird bzw. werden soll, weint er ganz schlimm. Letztens war er mit mir bei meinem Arzt, wo er noch nie war, da hat er schon bei der Anmeldung zum Weinen angesetzt, hab ihn noch rechtzeitig in den Arm genommen. Er hat auch lange gefremdelt bzw. ist anfangs recht schüchtern - dann aber ist er sehr humorvoll und ein Charmeur... Wie kann man ihm zwecks Arzt-Angst helfen? Danke Lissy
Liebe Lizzy, die Angst eines Kindes hat mindestens zu 50% mit dem Arzt selbst zu tun. D.h. nur er oder sie kann dem Kind die Angst nehmen. Die Fähigkeit hierzu liegt natürlich ganz im Geschick des Arztes oder der Ärztin, und als Eltern sollte man sich den KiA/KiÄ unbedingt auch nach solche Gesichtspunkten auswählen. Nur, dabei kann ich Ihnen leider nicht helfen. Was das Kopfschlagen angeht, wird es dadurch nachlassen, daß Sie als Eltern sich weiterhin so intensiv und liebevoll um Ihren Sohn kümmern. Viele Grüße
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