Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn 13 Mon. wurde auf unseren Wunsch 2x neurol.untersucht (das letzte Mal vor 7 Mon.) da er in manchen für ihn aufregenden Situationen gezittert hat.Neurologin meinte immer er ist sehr wach und erregbar,gut entwickelt. Das zittern ist mittlerweile auch sehr viel besser geworden.Damals meinte sie auch er wäre sehr angespannt und sie denkt nicht das wir nochmal kommen müssen.Beim wickeln oder wenn ich seine Beine bewegen will merke ich ab und an wie angespannt er ist. Nicht immer, oft auch ganz normal.Mein Kinderarzt sagt er ist ein Kind das schnell anspannt und das ist nicht schlimm.Wie sehen sie das, da ich seine Beine öfter auch ohne Widerstand bewegen kann?Er ist hellwach und wahnsinnig intersiert und läuft seit er 11 Mon. ist frei.In letzter Zeit fast nur noch auf Zehenpitzen.KIA meint nicht tragisch.Habe soviel im Internet dazu gelesen von Spastik bis zu Autismus und jetzt große Angst.Wie ist das mit der Anspannung und dem Gang?Was raten sie mir?
Hallo, die Stärke der Muskelvorspannung (der Muskeltonus) ist zunächst einmal ein individuelles Phänomen. Der Muskel braucht diese Vorspannung, um optimal arbeiten zu können (wie die vorgespannte Sehne am Bogen). Ab einem nur im Einzelfall festzustellenden Grad kann diese Vorspannung zu hoch sein (Hypertonie bis hin zur Spastik bei infantiler Cerebralparese) oder zu niedrig (Hypotonie bis hin zur völligen Schlaffheit). In beiden Fällen kommt es aber zu schweren Entwicklungsstörungen. Das ist bei Ihrem Sohn nun absolut nicht der Fall. Eine gewisse Hypertonie scheint Ihrem Sohn dennoch zueigen zu sein, was sich jetzt so auswirkt, dass er gerne auf Zehenspitzen läuft. Das kann man am Anfang tolerieren. Mit der Zeit aber kann sich die Achillessehne verkürzen und ein sog. Spitzfuß resultieren. Man muss also das Geschehen unbedingt überwachen. Notfalls müssen therapeutische Maßnahmen ergriffen werden, wie geeigenetes Schuhwerk oder Nachtschienen etc. Viele Grüße
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