AnnaC
Lieber Dr. Posth, vielen Dank für die Antwort. Meine zweite Frage bezieht sich auf das, was Sie bzgl. des Willens geschrieben haben. Meine Tochter ist erst sechs Monate alt, also demnach noch ohne eigenen Willen. Wenn ich ihr ein Spielzeug wegnehme, weil es hart ist, sie es sich ins Gesicht haut und damit weh tut, und ihr dafür ein anderes, weiches gebe, wird sie sauer. Sie meckert, dreht sich nach dem ersten Spielzeug und will es wieder haben. Nun denke ich, dass sie ja kaum einen Drang hat, sich mit dem Spielzeug weh zu tun (so hoffe ich doch) und spielen kann sie ja (mit dem anderen). Ist das denn kein Wille? Danke nochmals für Ihre Arbeit!
Hallo, man darf Willen und Wutreaktion nicht verwechseln. Wenn Sie Ihrer Tochter etwas abnehmen, das sie interessant findet, protestiert sie. Und da sie sieht, wo sie es hinlegen, möchte sie das Spielzeug auch wiederhaben. Aber ein handlungsplanender Wille ist das noch nicht, immerhin aber ein Anfang dazu. Denn im zweiten Lebenshalbjahr versteht der Säugling mehr von den Dingen und wie er einen begehrten Gegenstand erreichen kann. Legen Sie ihm zwei Gegenstände in einigen Abstand voneinander vor ihn hin, kann er sich nicht entscheiden, welchen er haben möchte. Er guckt hin und her und robbt oder krabbelt dann zu dem hin, der sein Interesse am meisten erweckt. Darin steckt noch der Drang, alle interessanten Gegenstände zu erreichen. Hat er dann den Gegenstand nimmt er ihn in den Mund um ihn dann scheinbar ohne weiteres Interesse liegen zu lassen. Jetzt könnte ihn plötzlich der andere Gegenstand interessieren, wenn er sich noch daran erinnert. Aber bei dem zweiten Gegenstand würde ziemlich genau dasselbe ablaufen. Erst wenn Sie ihm dann den Gegenstand wegnehmen, kommt der Protest von Ihrer Tochter, der den Drang signalisiert, etwas behalten zu wollen, wenn man es wegnimmt. Viele Grüße
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