Mitglied inaktiv
Mein Sohn ist 6 Monate und hat sich bisher recht gut alleine beschäftigen können. Es waren schon um die 30 Minuten. Seit ein paar Tagen kann man ihm kaum von der Seite weichen, geschweige denn ihn einmal auf sein Spieldecke legen, ohne dass er gleich anfängt zu weinen. Ich habe ihn, auf verdacht der Müdigkeit, in sein Bettchen gelegt, auch da hat er solange geweint, bis ich vor seinem Bettchen stand. Da lachte er gleich. Er war bisher ein sehr ausgeglichener Spatz, deshalb wundert mich sein Verhalten sehr. Versucht er (kann er) jetzt schon seine Grenzen auszutesten. Oder hat es in seinem alter andere Ursachen? Wie kann ich mich am besten verhalten? Ich möchte doch keinen kleinen "Stinkstiefel".
Hallo, einen "Stinkstiefel" bekommen Sie dann, wenn Sie auf die Bedürfnisse Ihres Sohnes nicht richtig eingehen. Denn mit Grenzen austesten hat das Verhalten Ihres Sohnes beileibe nichts zu tun. Er kennt weder die Möglichkeit, etwas auszutesten, noch die Tatsache, daß es so etwas wie Grenzen geben könnte. Ihr Sohn kommt jetzt ganz deutlich in das Fremdelalter. D.h. er erkennt jetzt immer klarer, wo er ist und daß er eine feste Bezugsperson hat, nämlich Sie als seine Mutter. Nun entwickelt er Angst, diese zu verlieren, und da er noch weder räumliche noch zeitliche Zusammenhänge kennt, kommt die Angst immer dann, wenn Sie gerade nicht verfügbar sind. Also weint er nach hinten, das natürliche Signal für ein Kind, seine Sorgen und Nöte auszudrücken. Auf dieses Signal sollten Sie ziemlich unverzüglich reagieren, denn ihre Zuverlässigkeit festigt die Bindung, und eine sichere Bindung ist die Voraussetzung für die weitere gesunde seelische Entwicklung des Kindes. Viele Grüße
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