Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Wieder so schlimm..

Frage: Wieder so schlimm..

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Hallo Dr. Posth!Unser Sohn (3,25J,klas. Enthr.trauma, 2x bei Ihen gewesen, nächst Woche nochmal T.)ist im Moment wieder so "schwierig". Er quengelt die ganze Zeit, hat eine wahnsinnig leidende Stimmlage, sagt auch öfter jetzt er hätte Bauchweh oder Kopfweh, wacht nachts wieder öfter schreiend auf (kein Nachtschreck). Mein Mann,den er jetzt ganz klar vorzieht, unternimmt meist jeden 2.Tag mit ihm ausführlich alleine was, was er sich auch wünscht.Wenn ich alleine mit beiden K. bin (2.Sohn 1J) ist es ganz schwierig. Wenn er z.B. mit mir spielen will, bringt der Kleine natürlich alles durcheinander es sei denn ich halte ihn fest, was ja nicht die ganze Zeit geht. Ich bereue schon, daß wir ein 2. Kind bekommen haben, weil unser Großer so sehr leidet. Gestern ging eine Exklusiv Zeit mit ihm nicht. Kann es denn sein, daß er deshalb heut wieder so quengelnd und trotzend ist? Aber wir können doch nicht jeden Tag allein nur mit ihm Zeit verbringen,wir wünschen uns auch mal wieder Zeit alle zusam


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, es wäre absurd zu bereuen, ein zweites Kind bekommen zu haben, weil das erste darunter so sehr leidet. Nein, eigentlich ist es ja so, dass das erste Kind wenigstens mit der Zeit einen großen Vorteil durch sein Geschwisterchen hat. Allerdings muss die Rivalität nachgelassen haben. Der erste Schritt hierzu, die Förderung der Loslösung hat ja offenbar schon ganz gut geklappt. Wenn der Vater aber nicht zur Vefügung steht, was ja für einen beruflich engagierten Mann normal ist, muss ein anderes Prinzip greifen. Das scheint noch nicht gefunden. Um die zwie Kinder auseinander zu dividieren und dem Älteren seinen eigenen Raum zu verschaffen, dafür sollte es doch Möglichkeiten in der Wohnung geben. Außerdem könnte der Ältere jetzt schon mal Freunde besuchen oder mit anderen Kindern gemeinsam etwas unternehmen. Dafür ließe sich bestimmt eine Mutter finden, die das Unternehmen begleiten könnte. Unternehmeungen mit anderen Kindern erweitern automatisch wieder das Loslösungsgeschehen. Viele Grüße und bis bald


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