Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth! Ich war letzte Woche Do zum 2. Mal in Ihrer Praxis wg. meines Sohnes, 3 ("klass. Entthronungstrauma", hoffe, Sie wissen, um was es geht). Es ist jetzt wieder schlimmer geworden mit der Eifersucht , er hat heute auch wieder seinen Bruder (11 Monate) gebissen, und quengelt den ganzen Tag. Mein Mann hatte eine Woche frei und hat auch viel mit ihm unternommen, vielleicht zuviel? Ich habe mich erhlich gesagt auch etwas zurückgenommen. Ich werde echt noch wahnsinnig. Ist es denn normal, daß es immer mal wieder auch schlimmer wird mit diesen Attacken und der Eifersucht? Er kommt mir auch wieder aggressiver vor. Ich selbst bin allerdings auch nicht so gut draut, kann es sein, daß sich meine (zur Zeit eher depressive Stimmung) auf ihn irgendwie übertragt?
Hallo, einerseits ist das möglich, was Sie selbst hier ansprechen, andererseits könnten Einflüsse von außerhause auch dazu beitragen. Das Bemühen Ihres Mannes hilft Ihrem Sohn mit Sicherheit sehr, trotzdem verlangt die Eifersucht oder Rivalität, dass auch die "umbuhlte" Person, also die Mutter als primäre Bezugsperson, beiden "Parteien" ausreichend zur Verfügung steht. Damit scheinen Sie im Moment etwas überfordert zu sein, was gut verständlich ist. Ich würde Ihnen raten, sich vielleicht selbst auch einmal um psychologische Hilfe zu bemühen. Sie können das ja auffassen wie ein Muttercoaching. So etwas brauchen Mütter immer wieder einmal. Es gehört ganz klar zur Thematik Elternberatung in schwierigen Erziehungsphasen. Aber auch ich stehe Ihnen weiter zur Verfügung. Alles Gute und viele Grüße
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