Mitglied inaktiv
Guten Tag, mein Sohn ist 1 und ein halbes Jahr und versucht schon viel Wörter nachzu sprechen, aber halt noch nicht richtig und manchmal erzählt er auch was was ich nicht verstehe. Ich wiederhole dann die Wörter nur richtig z.B. sagt er Datu, sage ich: Ja das ist ein Auto... Aber wie soll ich mich verhalten wenn er was zu mir sagt und ich weiß nicht was er meint? 2. Unser Sohn hat nie Problem damit wenn wir ihn zu schlafen hingelegt haben, aber neuerdings weint er immer und steht wieder auf. Er will auch keine Flasche und lässt sich auch nicht beruhigen. Das war jetzt beim Mittagschlaf und zum Abend schon vorgekommen... bei meinen Mann läßt er sich dann auch eher beruhigen als bei mir.... Ist das jetzt schon ein austesten und kommt er jetzt in die Trotzphase? Vielen Dank für ihre Antwort MfG Renate
Hallo, in der Regel weiß man als Eltern ja, was sein Kind einem sagen möchte. Solche Momente sind für ein Kind beglückend und steigern das Selbstvertrauen. Aber es muss auch Momente geben, da spürt das Kind, dass seine Sprache so noch nicht ausreicht und es sich bemühen muss, klarer und verständlicher zu sprechen. Das ist wiederum eine starke Motivation für das Erlernen der Sprache. Also kein Beinbruch, wenn Sie etwas nicht verstehen. Mit 1 1/2 Jahren beginnt tatsächlich langsam die Trotzphase. Was bis dahin einfacher Widerstand gewesen ist, wird jetzt gezielter Selbstbehauptungsdrang. Entsprechend ist aus Seiten der Eltern zu reagieren (s. Trotz, gezielter Suchlauf und Langtext, Teil 3). Dass sich Ihr Sohn jetzt gerne auch von seinem Vater ins Bett bringen lässt, hat wiederum mit der Loslösung zu tun. Das ist also in Ordnung und auch gut so. Viele Grüße
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