Mitglied inaktiv
Lieber Herr Posth Unser Sohn ist 23 Monate alt. Er ist ein ausgeglichenes ruhiges Kind, trotzt kaum, kann aber gut sagen, was er will und nicht will. Es gab in den drei Monaten vier Vorfälle, die uns zu denken geben. Die Ursache war immer, dass wir Liam nicht verstehen konnten - er spricht schon gut und hat sich vielleicht deshalb so fürchterlich geärgert, dass er sich nicht verständlich machen konnte. Er fing jeweils an zu weinen und konnte sich gar nicht mehr beruhigen - hat kaum mehr geatmet und ist richtig weggetreten - hat nur noch geschluchzgt. Ruhe ist erst eingekehrt, als wir endlich (nach ca. 10 Minuten) verstanden haben, was er uns sagen wollte. Wie sollen wir reagieren? Werden sich diese Anfälle häufen? Müssen wir damit rechnen, dass er sich auch über andere Dinge derart verlieren wird. Ein solcher Anfall ist sehr verunsichernd. Ist das eine Form von Trotz? Oder was ist es sonst? Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Sie machen tolle Arbeit! Sali
Liebe Sali, eine derart starke Reaktion nur auf die Tatsache, dass einen die Eltern nicht verstehen könnnen, ist etwas ungewöhnlich und spricht für einen hohen Grad von Sensibilität. Hatte es denn bisher immer nur etwas mit der Unfähigkeit zu tun gehabt, bestimmte Dinge verbal auszudrücken, oder gibt es auch noch andere Hinweise für diese seelische Empfindsamkeit? Aber das Sprechvermögen wird ja in der nächsten Zeit immer besser und solche Momente der Unfähigkeit, das Gewünschte auch auszudrücken gehen ja automatisch zurück. Ich würde da noch keine bestimmte Prognose ableiten wollen. Viele Grüße und danke für Ihr Lob
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