Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Was kann ich von der Kita erwarten?

Frage: Was kann ich von der Kita erwarten?

Mitglied inaktiv

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Guten Tag Dr. Posth! Meine Tochter (2 Jahre alt) geht seit einem Jahr in die Kita. Sie hat lange gebraucht um sich einzugewöhnen, aber irgendwann hat sie sich dort sehr wohl gefühlt. Sie brauchte tagsüber keinen Nuckel mehr und ab und zu legte sie sogar ihren Teddy bei Seite. Seit 14 Tagen ist alles anders. Ohne Nuckel und Teddy geht sie gar nicht mehr in die Gruppe und dann hält sie sich den ganzen Tag an diesen Dingen fest und jammert viel. In der Kita sagte man mir es könne daran liegen, daß ich im sechsten Monat schwanger bin. Ich bin der Meinung, daß sie ihr Vertrauen dorthin verloren hat. Welche Umstände dazu führten, kann ich nicht sagen. Sie hat sich eine Zeitlang öfter verletzt, aber nicht nur in der Kita. Ob es daran lang? Jedenfalls würde ich gern wissen, welchen Anspruch ich an eine Kita stellen kann, daß dieses Problem wieder geklärt wird. Ich bin den Tag über nicht da und kann demzufolge keinen Einfluß nehmen.


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, was Ihnen unbedingt zusteht und was Sie erwarten können, ist ein ausführliches Gespräch mit den Erzieherinnen. Dabei sollte geklärt werden, welche Gruppendynamik in der kleinen altersgemischten Gruppe herrscht, welche Hauptbezugspersonen dieser zugeteilt sind, ob es wichtige Veränderungen gegeben hat oder ob Streit zwischen Ihrer Tochter und einer entscheidenden Erzieherin (Ersatzbezugsperson) gegeben hat. Eine solche Analyse können sie von gelernten Erzieherinnen erwarten. Kommt dabei dann nichts heraus, können Sie die fortgeschrittene Schwangeschaft dafür verantwortlich machen oder eigene familiäre Probleme untersuchen. Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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Hallo, bei mir war es genauso, als mein zweijähriger langsam begriff, dass ich schwanger bin. Er wollte zum ersten Mal nicht in die Kita und weinte, klammerte. Natürlich war er dann auch dort empfindlicher. Wenn ihm etwas verboten wurde oder größere Kinder grob waren, reagierte er viel ängstlicher. Bei uns ebbt das gerade (hoffentlich) wieder ab (nach einem Monat). Die Betreuer haben sich sehr nett um ihn gekümmert, er bekam besondere Schmuseeinlagen und eher mal einen Spielewunsch erfüllt. Also viel Glück!


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