Mitglied inaktiv
Hallo , ich weis nicht wieso aber jeden tag wenn ich meine tochter ( 3 Jahre ) aus der kita abhole , gibt es theater , dann wird weggelaufen , geattert , dann macht sie sachen die sie sonst nicht macht zb.den wasserhahn so dolle anmachen das es spritzt und wenn sie dann auffordere das zu unterlassen weint sie und will von mir in den arm genommen werden ,was ich dann auch mache ! Auch während des anziehen wird dann gejault aber sobald wird dann draussen sind und ein paar meter gelaufen sind hört sie auf und es ist so als wenn nie was war ! Wenn sie aber eine Oma abholt oder es jemand dabei wie eine freundin ,dann tut sie es nicht......! Bin immer enttäuscht und hätte es gern anderst ,darum meine frage ,warum tut sie das und was kann ich tun damit es anderst wird ! Die Erzieher meinen es gäbe viele kinder die so reagieren und finden es durchaus normal ....Danke und Lg Jacky
Stichwort: Machtbedürfnisse bei Kindern Hallo, die Erzieherinnen haben Recht, denn das ist ihr Alltag. Aber die Erzieherinnen fragen sich offenbar nicht, was wohl dahinter steckt. Das ist der Fehler der Pädagogik: Sie beobachtet und reagiert, aber sie hinterfragt nicht z.B. ihr eigenes Konzept. Die Handlungsweisen von Ihrer Tochter, die sich natürlich hauptsächlich oder nur bei Ihnen zeigen, sind eine Mischung aus Provokation und damit Aggression und Machtdemonstration. Zwei Dinge stecken dahinter, die vom Kind aber nicht realisiert werden. Einmal ein Abreagieren von innerer Spannung; viele KInder haben mit 3 oder auch noch 4 Jahren Schwierigkeiten, den sozialen Alltag im Ki-ga zu bewältigen. Die Mutter wird zur "Projektionsfläche" dieser Spannungen (Blitzableiterprinzip). Das Demonstrieren von Macht dient zum anderen der Selbstdarstellung. Die Kinder haben in der Gruppe nicht nur Erfolge, sondern auch reichlich Misserfolge zu verarbeiten. Das schädigt ihr Selbstbewusstsein. Um es zu reparieren, wird sich selbst Macht über die Hauptbezugsperson verschafft. Das hat auch noch den Vorteil, das es vielleicht beeindruckend auf Andere wirkt. Kommen Sie aber in Begleitung, ist das Kräfteverhältnis geändert, und ihre Tochter traut sich nicht so zu reagieren. Viele Grüße
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