Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, mein Sohn weigert sich, seine Vorhaut zurückzuschieben, bzw. zurückschieben zu lassen zur Reinigung. ER schreit wie am spiess wenn ich nur mal andeute, dass wir seinen Penis mal wieder sauber machen müssen. Ist aber nichts verklebt, es geht also schon ohne weiteres. Es wird auch immer schlimmer. Ich kann ihn doch nicht zwingen, aber unter der Vorhaut ist es schon manchmal rot und entzündet. Was soll ich machen? Ist eine Beschneidung sinnvoll, dann wäre das Problem gelöst. Vielen Dank Mamaeric
Hallo, Ihr Sohn hat vollkommen recht. Niemand hat -vorläufig- etwas an seiner Vorhaut verloren außer ihm selbst! Solange die Vorhaut verklebt ist, bedarf es keiner speziellen Reinigung. Ist sie gelöst und weit genug, genügt die selbstständige Reinigung in der Badewanne. Väter erklären das ihren Jungen! Ist sie defnitiv zu eng (Phimose), dann hilft tatsächlich nur die Beschneidung, die allerdings nicht komplett sein muss (partielle oder kosmetische Beschneidung). Ich rate dazu, bis zum 4. Geburtstag mit allem zu warten, es sei denn die Vorhaut entzündet sich immer wieder oder der Urinstrahl ist zu dünnn und die Vorhaut bläht sich beim Urinieren (sehr selten). Verklebungen sind physiologisch und können bis ins Schulalter bleiben, was eigentlich nicht behandelt werden muss. Östrogenhaltige Salben kann man ab 4-5 Jahren versuchen. Die trägt sich das Kind unter Anleitung selbst auf mit einem Watteträger. Was Sie brauchen, ist ein kompetenter KiA/KiÄ, der den momentanen Zustand beurteilt und Sie gut berät. Wie alt ist Ihr Sohn überhaupt?. Viele Grüße
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