Mitglied inaktiv
Hallo,mein Sohn ist 11 Monate alt und sehr willensstark.Er schreit z.B. beim Windelwechseln so als ob man ihm was schlimmes antut und beruhigt sich erst wenn wir fertig sind.Er haut(uns) und beißt(sich) wenn er seinen Willen nicht bekommt.Die Kinderärztin sagt,ich soll ihn in sein Zimmer setzen und Tür zu,er muss lernen dass er das nicht darf aber das kann ich nicht.Auch MUSS er alleine einschlafen meint sie,das kann er aber nicht,wir müssen ihn den Hintern schaukeln oder klopfen,dann schläft er gut ein.Er wird aber nachts oft wach,weint und ruft Mama,dann schläft er nur noch bei mir wieder ein,ich nehm ihn dann auch zu mir,da schläft er dann die nacht, aber wird auch oft wach und schaut ob ich da bin und dann kommt er ganz nah.Er schläft immer schlechter.Ist es verkehrt ihn zu mir zu nehmen?Kann man ausser Ferbern etwas anderes machen?Haben Ritual,geregelten Ablauf,weiß nicht was wir falsch machen.Papa will er nachts auch nicht,obwohl tags alles bestens ist. Vielen Dank. LG Ing
Hallo, der Vater wird für Ihren Sohn in den nächsten Monaten immer wichtiger, denn mit 1 Jahr beginnt das Alter der Loslösung (s. gezielter Suchlauf). Die Loslösung führt die Kleinkinder aus der primären Bindung zur Mutter und ermöglicht mit der Zeit die Selbstfindung. Die aber braucht der Mensch, um eine Persönlichkeit zu werden. Es ist also im Prinzip richtig, was Ihr Sohn macht, er ist offenbar nur ein bisschen impulsiv und auch leicht aggressiv veranlagt. Dafür kann er zunächst einmal nichts, und braucht einsichtige Eltern, die damit richtig umgehen. Der Widerstand, den er zeigt dient also der Loslösung und seine Wehrhaftigkeit entspringt seinem Naturell. Sie können sich einerseits selbst schützen, dass er sie nicht tritt oder beißt (was einige Kinder aufgrund Ihres Aggressionstriebs tun). Andererseits können Sie Ihren Sohn ablenken und ihm etwas in die Hand geben, womit er sich beschäftigt, wenn Sie ihn wickeln. Auch sein Schlafverhalten entspricht seinem Entwicklungsschritt, und es ist richtig, wie sie reagieren. Ihre KiÄ versteht offensichtlich absolut nichts von Kinderpsychologie. Hoffenlich versteht sie mehr von Kindermedizin. Viele Grüße
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