Mitglied inaktiv
hallo herr dr.posth! ich schätze ihre antworten immer sehr, u. darum muß ich sie erneut um rat bitten.unser sohn,11 mon.,krabbelt flott,stellt sich überall hin,ist an allem interessiert.auch an dingen,an die er nicht interessiert "sein soll".;-) wir haben es bisher so gemacht,dass wir ihm das "nein" gänzlich vorenthalten haben.stattdessen haben wir ihn immer von "verbotenen" sachen abgelenkt/sanft weggeholt.nur wenn es eine gefährliche aktion von seiner seite aus ist,wird unser ton+mimik etwas dramatischer.er guckt dann immer so wie ein treuer hund mit großen augen von unten nach oben.*lach sollten wir das "nein" aber langsam einführen?auch bei harmlosen dingen, wie papas schreibtischfach mit interessanten stiften,locher & co. leerräumen?oder sollen wir es weiterhin nur auf die gefährl. situationen beschränken?wir fahren morgen in urlaub,da möcht ich ihren rat gern mitnehmen u. kann mir leider nicht ihre früheren anworten zum thema nein-sagen durchlesen. lg!
Hallo, Sie können das verbale Verbot "nein" ruhig gebrauchen, dürfen aber nicht erwarten, daß Ihr Sohn die Botschaft schon versteht. Insofern ist es richtig, daß Sie mit eindringlicher Mimik und Gestik, so wie auch dem Fortnehmen von empfindlichen Gegenständen, klar zu verstehen geben, um was es ihnen geht. Mit der Zeit wird Ihr Sohn die geistige Verbindung zwischen dem Wort und der Bedeutung ziehen und dann genügt eines Tages nur noch das Nein. Aber zuerst wird er meinen, es sei eine Art Spiel, und wird immer wieder dasselbse tun, um das Spiel zu erhalten. Dadurch darf man sich nicht verwirren lassen. Viele Grüße und schönen Urlaub.
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