Vince3
Lieber Dr. Posth, „Durchfallen“war eine Formulierung v.mir. Habe keinen Fremdetest gemacht,da Max sehr geklammert hat u.sofort losschrie wenn ich a.d. Zimmer ging,erst recht wenn Besuch da war. Beruhigte sich nicht sofort,aber schnell. KiA beobachtete damals „er sei sicher gebunden“. Denke es lag an falsch begonn. Betreuung v.Oma/Opa. Ich wußte nichts darüber u.d.Umfeld fand ok,das Baby schreien zu lassenL .Fand das Forum als Max 8 Mo.alt war.Dachte da auch an eine ambivalent-uns. Bind.,bin deshalb sehr auf ihn eingegangen. Papa war ab 1J.sehr beliebt u.Großeltern wurden ab 1,5 J.auch akzeptiert(sah ich als großen Fortschritt). Wenn Papa da war,sollte er ihn ins Bett bringen. Dachte da,daß Papa die Bindung viell.sicher gemacht hat? N.d.Geburt v.Bruder (Max war 21Mo.)hat sich Papa tag/nachts gekümmert,ich war f.d.Kleinen da. Krasse Trotzphase evtl.wg. strengen Papa u.neuer Sit.->Papa will Grenzen setzen, viel Streit deshalb. Jetzt läuft es besser.Was können wir noch machen? V.D.
Stichwort: beschleunigte Loslösung Hallo, die Säuglinge, bei denen man das Fremdeln nicht beachtet hat und die man hat schreien lassen, sind in meinen Beobachten mit einem Jahr auffällig häufig die, die als ambivalent unsicher gebunden zu gelten haben. Sie liegen da also richtig mit ihrer Beobachtung. Die Säugling, die in Verlassenheit haben schreien müssen, z.B. bei der verschärften Schlafkonditionierung, die entwickeln überwiegend vermeidend unsichere Bindungen. Unsichere Bindungen können vom Vater in der Loslösung stabilisiert werden. Aber dafür muss der Vater nicht nur ein starke und zugewandte Persönlichkeit sein, sondern auch noch viel Einfühlsamkeit entwickeln und das Kind auch grundversorgen können. Im anderen Fall kann der Vater zwar auch ein starkes Vorbild sein und dem Kind zur Automie verhelfen, aber die positiven Selbstzuschreibungen bleiben beim Kind auf der Strecke. Das könnte sich bei Ihrem Sohn durch die vermehrte Strenge des Vaters so auswirken, wie Sie es beschreiben. D.h. die Lösung läge hauptsächlich darin, dass sich Ihr Mann anerkennender und freundlicher seinem Sohn gegenüber verhält. Viele Grüße
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