Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, mein 3 Monate alter Sohn beginnt gerade damit einige neue Fähigkeiten zu entdecken und zu üben, wie z.B. das Arme nach oben strecken und Dinge berühren. Er fängt dabei allerdings sehr häufig und sehr schnell an laut zu quengeln und zu schreien, als sei er ungeduldig, dass es nicht gleich so klappt wie er möchte. Ich frage mich, wie ich mich in diesen Situationen am besten verhalten sollte: - ihm jedesmal aus der Spiel-Situation herausholen und ihn anderweitig beschäftigen? - ihn gewähren lassen (was bedeutet, ihn auch mal quengeln/weinen zu lassen), damit er lernt sich selbst wieder einzukriegen und weiter zu üben? Herzlichen Dank und freundliche Grüße
Hallo, das Quengeln ist eine eher charakterlich bedingte Affektform des Säuglings und weniger ein Ausdruck von echter Unzufriedenheit oder Leid. Insofern sollte man das Quengeln zulassen und sich vielleicht einige Male zu seinem Kind begeben und herabbeugen, um ihm zu zeigen, dass man da ist. Man muss es aber nicht deswegen zu beruhigen versuchen. Wird aus dem Quengeln wirklich Unzufriedenheit und Ärger, dann ist es Zeit, sich um sein Kind zu kümmern. Der stimmliche Ausdruck ändert sich hörbar, und mit etwas Erfahrung weiß man genau, wann man hingehen muss. Viele Grüße
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