Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Umgang mit anderen Babys

Frage: Umgang mit anderen Babys

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Sehr geehrter Dr. Posth, unsere Tochter ist fast 11 Monate alt und ein kleiner Wildfang. Sie geht (nach ein paar Momenten fremdeln)unheimlich schnell und neugierig auf andere Menschen und neue Spielsachen zu, vor allem Kinder liebt sie (noch Einzelkind) Wir gehen 1x die Woche in eine Krabbelgruppe mit Gleichaltrigen. Dort krabbelt oder läuft sie sehr schnell zu einem der anderen Babys hin und kneift in den Ärmel und damit natürlich auch in den Arm oder zieht an den Haaren. Dies geschieht ab und zu, manchmal interessiert sie sich in dem Moment für ein Spielzeug was das Baby hat, aber oft erkennen wir auch keinen Grund für ihr Handeln. Sie schaut die Babys dabei auch nicht an, als ob ihre Konzentration in dem Moment auf etwas anderes gerichtet ist. Die gekniffenen Babys finden ihr Verhalten immer sehr befremdlich und fangen meist an zu weinen - jetzt wird unsere Nähe von den anderen Müttern schon gemieden. Was bedeutet dieses Verhalten und wie können wir ihr dies abgewöhnen? Danke


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, Säuglinge mit 11 Monaten sind auf der Suche nach Wirkungen, die sie selbst auslösen. Sie lassen Dinge herunter fallen, ziehen an allen Schnüren, kippen Sachen aus, machen Quatsch mit ihrem Essen und zwicken auch schon mal andere Babys oder die vertrauten Bezugspersonen. Was sie dabei interssiert, ist der Effekt, den sie damit auslösen. Im Moment müssen Sie das so zulassen, sollten aber aufpassen, daß dabei andere Babys nicht zu Schaden kommen. Später, so mit eineinhalb Jahren können Sie das beginnen, was man als Induktion bezeichnet. Im Suchlauf finden Sie unter diesem Begriff die Erklärung hierzu. Viele Grüße


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