Mitglied inaktiv
Guten Morgen Herr Posth, ich habe bis Dezember letzen Jahres trotz Trennung noch mit dem Vater meines 3jährigen Sohnes zusammengelebt.In dem Haus lebt auch meine Mutter und mein Bruder.Nachdem es einfach nicht mehr ging bin ich im Dezember mit meinem Sohn ausgezogen.Seiddem fahre ich alle zwei Tage zu seinem Papa so das er alle drei regelmässig sehen kann,sein Papa bringt uns dann auch heim und bringt seinen Sohn ins Bett.Seid September geht er in KIGA was super geklappt hat ohne Tränden er is immer gern gegangen.Seid dem Auszug ist er aber immer wieder krank und sagt mehrmals nicht KIGA gehen.Wenn er mal gesund ist und ich ihn gebracht habe hat es immer im Desaster geendet mit Tränen,Schreien und toben.Ist er noch net so weit in KIGA zugehen,wegen dem Umzug?Wie kann ich mich verhalten, das es möglichst leicht ist für meinen Sohn?Möchte nur das beste für meinen Sohn und ihm die Trennung so leicht wie irgendmöglich machen. vielen dank im vorraus für ihre antwort
Hallo, es ist wahrscheinlich nicht so sehr der Umzug, der Ihren Sohn aus dem Gleichgewicht bringt, sondern die Anspannungen im Zusammenhang mit der Trennung seiner Eltern. Kinder merken solche Spannungen wie Seismographen und reagieren mit seelischer Verstimmung. Die typische Reaktion ist die Regression (s. gezielter Suchlauf). Das bedeutet, dass Ihr Sohn wieder sehr muttteranhänglich wird und erst einmal seine sozialen Fortschritte ad acta legt. Aber wenn er die Krise überwunden hat, geht es genau da weiter, wo er abgebrochen hat. Das kann soweit gehen, dass ein solches Kinder nicht mehr in den KI-ga geht, sondern nur noch an der Mutter klebt. Da Regression aber immer ein Schritt zur Selbstheilung ist, müssen Eltern solche Regressionen ertragen und mitmachen. Das kann Kinderpsychotherapie ersparen. Ansonsten sind Ihre Bemühungen, die Familie noch einigermaßen zusammenzuhalten sehr zu begrüßen. Viele Grüße
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