Mitglied inaktiv
Unser Sohn geht seit 2 Monaten 1 mal pro Woche in meiner Begleitung in die KITA (3Std.).Er wurde jetzt 2 J. und ich bin das erste Mal nach kurzer Verabschiedung gegangen.Anfänglich war alles gut,dann fing mein Sohn an „in sich hinein zu „schlucken(?)“.Die Erzieherin war der Meinung er solle seine „Wut“ raus lassen und forderte ihn energisch auf „richtig zu weinen“!Ansonsten sollte er es noch ein wenig aushalten.Dann soll er sich die Lippe blutig gebissen haben (habe aber keine Wunde gesehen) und zwickte der Erzieherin in die Hand.Erst dann hat sie mich angerufen.Er war völlig aufgelöst!Seit dem hängt mein Sohn an meinem Rockzipfel wie nie zuvor!Selbst bei Papa!!!/Oma/Opa will er nicht mehr bleiben.Ich bringe ihn weiter in d. KITA (er geht gerne hin),bleibe aber nach Rücksprache mit der Erzieherin nun wieder da-in der Hoffnung er signalisiert demnächst ich kann gehen?!Soll ich lieber 2-3 Monate pausieren? Sollte es dann besser eine andere Erzieherin sein? Was kann ich noch tun? Danke
Hallo, es ist völlig richtig, dass Sie zunächst wieder bei Ihrem Sohn in der Ki-ta bleiben. So schnell wird er sein Schreckerlebnis nicht überwunden haben. Zur sanfte Ablösung gehört aber immer auch das Finden einer Ersatzbezugsperson in der Einrichtung. Darauf müsen sich die Erzieherinnen bei der frühen Fremdbetreuung in Zukunft einstellen. Genau aus diesem Grunde werden von allen ernst zu nehmen Gesellschaften und Fachverbänden auch niedrige Betreuerschlüssel verlangt. Denn eine Erzieherin kann nicht für 10 Kinder Ersatzbezgsperson sein! Versuchen Sie also herauszufinden, an wen sich Ihr Sohn in der nächsten Zeit in der Ki-ta wendet, wenn er Kummer hat. Ermuntern Sie ihn auch dazu. Aber die ausgeguckte Erzieherin müssen sich dem Kind natürlich auch freundlich und einfühlsam anbieten.Nur so wird es ohne weiteres Schreckerlebnis auf Dauer klappen. Viele Grüße
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