Mitglied inaktiv
sehr geehrter herr dr. posth, ich hatte ihnen schon mal über meine tochter geschrieben, die mit 1,5 jahren im kh war. heute eine anschlußfrage: mein mann war im kh dabei. als sie nach hause kam, kümmerte ich mich extrem um sie. innerhalb von 3 tagen war sie mama-anhänglich wie noch nie zuvor. (bisher immer papa). leider ließen wir sie nach ca 1 woche bei oma schlafen - leider, weil sie sehr heimweh hatte und nach mir schrie. (bisher keine probleme bei oma-übernachtungen). oma ließ sie nochmal aufstehen und später ging es dann mit einschlafen. aber seit diesem tag war ich abgschrieben bei ihr, die anhänglichkeit war von 1 tag auf den anderen komplett vorbei. wie ist das zu beurteilen? hat es eine schwerwiegende beziehungsstörung gegeben, weil ich nicht da war, als sie mich in dieser empfindlichen phase gebraucht hätte? inzwischen sind 1,5 jahre vergangen, das beschäftigt mich immer noch. sie ist seitdem wieder papa- bezogen. vielen dank!
Hallo, das ist ohne das Verhalten Ihrer Tochter beobachten zu können, sehr schwer für mich zu sagen. Wenn ich Sie recht verstehe, waren Sie zweimal für Ihre Tochter nicht richtig da, aus was für Gründen auch immer (Geschwisterkind?). Einmal im Krankenhaus selbst, und einmal bei der Übernachtung bei der Großmutter. Mag sein, dass das Urvertrauen dadurch einen Knacks bekommen hat. Aber ich kann die anderen Zeiten nicht beurteilen und glaube auch nicht, dass sich nicht ganz viel Urvertrauen wiederhergestellt hat. Dass jetzt der Vater ganz wichtig ist, liegt an der Loslösungsphase. Viele Grüße
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