Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, meine Tochter ist 22 Monate alt und ich erwarte in 4 Wochen mein 2. Kind. Seit längerem hatte ich mich bemüht, einen Tagesmutter bzw KitaPlatz (für 4 Std täglich) für sie zu bekommen, sodass sie sich vor der Geburt des Babys in Ruhe eingewöhnen kann. Bisher habe ich keinen passenden Platz gefunden, sodass ich dachte, sie zuhause zu behalten und stundenweise eine Haushaltshilfe zu suchen. Nun habe ich zufällig und kurzfristig doch eine sehr nette Tagesmutter gefunden, die sie ab Anfang Jan. nehmen würde. Zwischen Beginn der Eingewöhung und Geb.termin liegen dann jedoch nur ca 10 Tage und überall hört man, dass die Kita Eingewöhnung bloß nicht mit der Geburt des 2.Kindes zusammenfallen sollte!! Dazu kommt, dass meine Tochter mich seit einigen Monaten (seit mein Bauch dicker geworden ist und ich sie nicht mehr so sehr "verhätscheln, tragen etc kann) fast ein bisschen ablehnt und ein totales Papikind ist. Soll ich sie nun trotzdem zur Tagesmutter bringen? Danke & mf
Hallo, dass Ihre Tochter ein "richtiges Papikind" geworden ist, hängt vermutlich weniger mit Ihrem "dicken Bauch" und dem seltener Getragen-werden zusammen, als vielmehr mit der Loslösung (s.a. gezielter Suchlauf). Die Loslösung ist auch die Voraussetzung für die Ablösung in die Fremdbetreuung, ob in einer Kinderkrippe oder bei einer Tagesmutter. Versuchen Sie es also, vielleicht kommt Ihr Kind ja auch etwas später, und dann hat immerhin schon ein Kontakt zur TaMu stattgefunden. Vielleicht gibt es ja auch eine spontane Sympathie zwischen Ihrer Tochter und der TaMu. Und dann geht die Ablösung ziemlich schnell. Geht es aber schief, können Sie immer noch erst einmal zurückrudern. Viele Grüße und alles Gute für die Geburt
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