Mitglied inaktiv
ich hatte schon mal geschrieben, dass unsere maus eine ganz ganz liebe ist. sie ist 6,5 monate alt, immer freundlich, lacht viel, kuschelt sehr gern und weint so gut wie nie. nun meine frage. seit 3 monaten wird sie an 2 tagen in der woche von einer sehr netten und kompetenten tagesmama betreut, am samstag vom papa und die restlichen tage von mir. das klappt bisher auch problemlos. was kann ich tun, damit die frühe fremdbetreung keine oder so wenige wie möglich auswirkungen auf das wohlbefinden unserer motte hat? danke und lg yv.
Hallo, solange die Fremdbetreuung gut angebahnt ist und vom Kind akzeptiert, wird es davon keinen Schaden bekommen. Denn sonst würde ja auch das "Oma-prinzip" nicht funktionieren. Die Säuglinge entwickeln einen Mechanismus, ihre Bezugspersonen hierarchisch aufzustellen, um einer Bindungsverwirrung zu entgehen. In der Regel bleibt die Mutter an der Spitze. Wenn sie aber nur selten sich mit ihrem Kind beschäftigt und vor allen Dingen bei den sensiblen Verrichtungen wie trösten, wickeln und füttern nicht da ist, kann die Kinderfrau ihr quasi den Rang ablaufen. Das ist schwer zu akzeptieren, muß aber dann hingenommen werden. Das ist vielleicht das Wichtigste, das von der Mutter zu beachten ist. Viele Grüße
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