Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, mit großem Interesse habe ich eben die Frage von Nevia gelesen, bei uns ist es nämlich ganz ähnlich. Unser Sohn ist gerade 3 geworden, aus diesem Forum, aber auch von Ärzten, Müttern und Apothekern weiß ich, dass dieses Problem recht alterstypisch ist. Unser Sohn trägt noch Windeln und meine "Sauberkeitserziehung" beschränkt sich auf gelegentliches Anbieten der Toilette, Druck gibt es nicht, auch nicht von Oma. Papa sieht die Sache etwas anders, beugt sich aber meinen Vorstellungen. Auch der KiGa beschränkt sich auf's Windelnwechseln, der Kleine geht gerne hin. Wenn das Theater los geht, tröste ich meinen Sohn, betone, dass Kacki-machen völlig normal ist, man sich gar nicht anstrengen muss, lediglich der Natur freien Lauf lassen sollte. Ist es dann geschafft freuen wir uns gemeinsam, nie sage ich igitt oder Ähnliches, mein Sohn möchte stets das Produkt begutachten. In letzter Zeit zeigt sich Besserung. Ist dieser Weg der richtige? LG, Moni
Hallo, warum gibt es ein Theater, wenn Ihr Sohn seine Windeln noch anbehalten darf? Hält er trotz Windel den Stuhlgang ein? Ist es so, dann gehört er zu den Kindern, die ein ängstlich abgeneigtes Verhältnis zu ihrem Stuhl haben. Gut ist es, wenn sie es über sich bringen, das Prdukt in der Windel dann zu begutachten und den "Erfolg" zu loben. So ebnen Sie Ihrem Sohn den Weg, seine Stuhlausscheidung als natürliches Phänomen zu akzeptieren. Ich gehe davon aus, dass Sie betonen, auch selbst etwa jeden Tag wegen Stuhlgang auf Toilette zu gehen. Es ist sehr wichtig, dass ein Kind ein unverkrampftes Verhältnis zu seinen Ausscheidungen entwickelt. Ihr Weg ist also der richtige und wird von Erfolg gekrönt sein. Viele Grüße
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