Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, ich wende mich an sie weil ich das Verhalten meines viereinhalbjährigen Sohnes manchmal nicht nachvollziehen kann, bzw. nicht weiss, wie ich ihn aus negagtiven Emotionen herausholen soll. Luca reagiert in seinen Gefühlswelten sehr extrem meines Erachtens. D.h. ist er gut drauf, möchte er kuscheln und sagt uns auch immer wieder wie lieb er uns hat. Ist er schlecht drauf, weil ich ihm eine Grenze gesetzt habe, dann dreht er komplett durch. Gleiches Problem haben wir im Kiga. Vor kurzen hat mich seine Erzieherin darauf angesprochen. Er spielte mit einem Freund, wobei sie sich beide wohl schon den ganzen Tag gegenseitig provoziert hatten. Als er dann nicht der Piratenchef sein durfte, ist er völlig ausgeflippt und hat geweint und die Erzieherin meinte sie konnte ihn nicht mehr aus dieser Emotion herausholen. Er ist dagestanden und hat sich erst nach ca. 2 Stunden von mir beruhigen lassen als ich ihn abholte. Vielen Dank im voraus LG Andrea
Hallo, mit 4 1/2 kann man eigentlich eine gewisse Selbstregulation der vom Kind empfundenen Emotionen erwarten. Das setzt aber eine ausreichend stark gewordenes uns damit gesundes Selbstbewusstsein voraus. Ist das nicht der Fall, bleiben die Kinder hinsichtlich ihrer empfundenen Frustrationen ehrer kleinkindhaft. so scheint das auch bei Ihrem Sohn gewesen zu sein, als er nicht Chef im Piratenschiff hat sein dürfen. Nun lässt sich ein solches Defizit in der Sozialkompetenz nicht einfach durch ein paar gute Worte oder ein ausgesprochenesLob ausgelichen. Es bedarf schon einer grundsätzlichen Verbesserung des Selbstbewusstseins. Dazu bitte ich Sie, die vielen Anworten im gezielten Suchlauf unter "Selbstbewusstsein" durchzulesen. Wenn Sie davon einiges umsetzen können, werden Sie ein anderes Kind bekommen. Viele Grüße
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