Mitglied inaktiv
Hallo! Unsere Tochter wird zweisprachig erzogen, da ich als Mutter aus Bulgarien komme und mein Ehemann Deutscher ist. Wir suchen für sie eine Betreuung ab dem 15. Monat und das in Vollzeit (beruflich bedingt). Die von der Stadt vermittelte Tagesmutter ist Ausländerin und spricht Deutsch leider nicht ganz korrekt. Ich befürchte, dass sich dies nachteilig auf die Sprachentwicklung unserer Tochter auswirken kann,insebesondere weil sie während der Woche mit der Tagesmutter mehr Zeit verbringen wird als mit uns. Sind meine Befürchtungen gerechtfertigt? Hinzu kommt, dass ich mit meiner Tochter nur auf Bulgarisch spreche und das erste Jahr sie Vollzeit betreue (Elternzeit). Mein Mann spricht natürlich abends Deutsch mit ihr, und wir beide utnerhalten uns auch auf Deutsch. Allerding mache ich auch häufig grammatikalische Fehler auf Deutsch. Vielen Dank im Voraus! Viele Grüße
Hallo, Sprache wird, wie Sie richtig vermuten, durch Zuhören und Wiederholen vermittelt. Allerdings gibt es auch noch genetische Grundlagen, die es ermöglichen, dass der Mensch von einigen wenigen herausgehörten Regeln auf andere richtige Formulierungen schließen kann. Hierbei sind sprachbegabte Kinder und Menschen im Vorteil. Ihr unvollständiges Deutsch wird vermutlich dann am Abend durch die richtigen Formulierungen des Vaters weitgehend korrigiert. Den Rest besorgt Ihre Tochter von selbst. Dasselbe würde bei ausreichender Sprachbegabung Ihrer Tochter auch geschehen, wenn die Tagesmutter kein lupenreines Deutsch spricht. Wenn Sie aber eine einfühlsame Person ist, für die Ihre Tochter schnell Sympathien entwickelt und die eine sanfte Ablösung akzeptiert, dann würde ich das Sprachproblem hinten anstellen. Viele Grüße
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