Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Posth, ich habe folgendes Problem: Mein Sohn (2 1/4 Jahre) ist eigentlich ein ganz lieber Kerl. Er ist total süß zu seiner Schwester (4 Monate), natürlich mit Ausnahmen. Leider will er überhaupt nicht spielen. Er sitzt nur da und schaut herum. Auch in der Krabbelgruppe kann er nicht viel mit den anderen anfangen bzw. wenn wir alle gemeinsam etwas singen o.ä. läuft er gleich weg und versteckt sich. Ich gebe mich eigentlich schon viel mit ihm ab, obwohl das Baby jetzt da ist und auch an den Spielsachen kanns nicht liegen, da ich immer etwas beiseite räume, damits nicht zuviel wird. Ich habe manchmal das Gefühl, die Spielsachen langweilen ihn. Das einzige das er gerne macht ist "Helfen". Z.B. Staubsaugen, Holz holen usw. Was ist nur los mit ihm? Bau ich mit ihm Legos auf macht er alles nur kaputt. Es gab schon mal Zeiten, da hat es mit dem Spielen besser funktioniert. Was kann ich tun??? Gruß Dani
Liebe Dani, der Anspruch an des spielende Kind ist, so kommt es mir vor, in unserer Gesellschaft außerordentlich hoch. Das spielende Kind und das lernende Kind sind Idealvorstellungen in unserer Gesellschaft, von denen schwer abgelassen wird. Aber man tut relativ wenig dafür, den Kindern das Spielen und Lernen wirklich schmackhaft zu machen. Außer man stellt ihnen manchmal Unmengen von Spiel- und Lernmaterial zur Verfügung. Darin findet sich das Kind aber dann überhaupt nicht zurecht. Und dann tut es das, was es sowieso am liebsten tut. Das mitmachen, was Mama und Papa tun. Also Putzen, Kochen Herumwerkeln, im Garten buddeln usw. Das Kind hat keine Vorstellung von pädagogisch wertvollem Spiel (sehr zum Unmut von Spielzeugherstellern). Außerdem ist es am Anfang noch normal, daß mehr Lust am Zerstören besteht, als am Aufbauen. Im Grunde bauen die kleinen Kleinkinder nur etwas auf, um es dann genußvoll zu zerstören. Dabei geht es um Austesten der eigenen Macht und da ist die Zerstörung eindruckvoller als die Errichtung. In meinem Langtext über das emotionale Bewußtsein sprechen ich von den positiven, selbststärkenden Attributen, s.d. im Teil 3. (Leider erleben wir Menschen dieses Anfangsprinzip wieder bei kriegerischen Auseinandersetzungen. Aber das nur nebenbei). Viele Grüße
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