Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Posth, heute habe ich meinen Sohn, gut 2 J alt, mitgenommen, als ich die Großen in den Spielkreis gebracht habe. Schon häufiger ist er dort mit seinem Kindermädchen gewesen, um den Spielkreis kennen zu lernen. Nun wollte er heute unbedingt dableiben. Ich konnte es organisieren, dass das Kindermädchen 1 1/2 Stunden später dazu kommt. Diese Zeit musste er "allein" (mit den großen Geschwistern) dableiben. Ich war sehr unsicher, fragte ihn mehrfach, ob er denn auch dableiben wolle, wenn ich wegfahre. Er bejahte und ließ mich nach zweimaliger Verabschiedung (von mir ausgehend) problemlos gehen. Einige Zeit später rollten dann aber doch die Tränen, weil ich "einfach weggefahren" bin. Er ließ sich aber durch seine große Schwester schnell trösten. Als das Kindermädchen dann kam, fragte er sie, ob sie denn dableibe. Als sie bejahte, war für ihn alles OK. Jetzt bin ich unsicher, ob das eine Überforderung für ihn war. Was meinen Sie? Danke und Gruß, Karin
Liebe Karin, sicher war das eine gewisse Herausforderung für Ihren Sohn, aber ältere Geschwister sind durchaus in der Lage, das Schlimmste abzumildern. Und so ist es ja auch gewesen. Für die Kleinen sind die älteren Geschwister schon Vorbild und in gewisser Weise auch Ersatzbezugsperson. Allerdings müsste der Altersabstand der Geschwister noch größer sein, um dieses Phänomen sozial zu nutzen. Das Erlebnis wird bei Ihrem Sohn aber kein Trauma verursacht haben. Viele Grüße
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