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Soziale Konflikte im Kindergarten

Frage: Soziale Konflikte im Kindergarten

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Meine Tochter (seit Feb. 3 J.; Einzelk.) haben wir seit Jan. sanft in einen Waldorf-Kiga , o. Tränen eingewöhnt. Zuvor war sie seit Aug. zuhause (abwechs.Oma, Papa u. ich), nachdem sie nicht mehr zur TaMu wollte. (Papa zog vor 1 Jahr aus.) Sie ging bisher recht gerne in den Kiga, jetzt aber nicht mehr, es sei denn in Begleitung, dann aber gerne. Ein Kind der anderen Gruppe hatte sie blöd genannt. Ich bin dann mitgegangen, aber auch dort wurde sie von einem ält. Mäd. „ausgeschimpft“, da sie etwas falsch machte. Sie war sehr verunsichert, kam zu mir und weinte auch ein wenig. Die Erz. rügten das andere Mädchen. Soll ich dem Wunsch meiner Tocht. stattgeben und immer wieder mitgehen oder ist es wichtig, dass sie lernt, sich alleine im soz. Umfeld der anderen Kinder zu behaupten. Sie ist dominanten Kindern gegenüber sehr konfliktscheu, sagt nicht Nein, versucht sich dann zu entziehen. Uns gegenüber sagt sie zwar nein, trotzt aber sehr wenig und ist ein einfühls., fröhl., singendes Kind.


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, noch ist Ihre Tochter erst 3 jahre und in der sozialen Auseinandersetzung mit anderen Kindern, insb. auch älteren Kindern auf Ihre Unterstützung angewiesen. Diese Unterstützung sollte aber von zurückhaltung geknnzeichnet sein und nicht qua eigener Macht alle Konflikte gleich aus dem Feld räumen. Ihre Tochter scheint eher defensiv eingestellt zu sein. Das heißt, sie muss Sozialstrategien lernen, wie sie mit dieser Veranlagung in der Gruppe ohne Selbsteinbußen zurecht kommt. Es kann aber auch sein, dass Ihre Tochter nach dem Verust des Loslösungsvorbilds Vater regressiv reagiert und sich nichts mehr zutraut. Es ist also schon wichtig, dass ihre Tochter andere Orientierungspunkte erleben kann, auch in der Ki-ta (z.B. einfühlsame Erzieherin) und auf diese Weise weitere Selbstständigkeit erlangt (s. Stichwort: erschwerte Loslösung). Viele Grüße


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