Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Poth, unser Sohn (genau 2 1/2) ist sehr begeistert von Zahlen. Mittlerweile zählt er fehlefrei bis 20 und kanns mit Lücken/Fehlern auch noch viel weiter. Er hat die Systematik der Zahlen erkannt. D.h. er weiß dass eine 8 und eine 2 gleich 82 ist und kann das auch auf andere Zahlen anwenden. Auch viele Buchstaben kennt er bereits. Er ist dauernd am Fragen, wenn er einen Buchstaben / eine Zahl sieht (Mülltonnen, Hausnummern, Autokennzeichen). Kein Spaziergang vergeht, ohne unzählige Zahlen gelesen zu haben. Nun ist es so, dass ich nicht mit ihm übe (außer anfangs 1,2 und 3) sondern ihm nur ekläre, wenn er danach fragt. Meine Frage ist, würden sie irgendwann aufhören ihm zu erklären? Ich finde, dass er viel zu viel kann, in Sachen Zahlen und BUchstaben. Ansonsten ist er altersentsprechend entwickelt, wenn ich so mit anderen Kindern vergleiche. Er macht dafür immer noch in die Windeln, zieht sich nicht an oder aus. Ich würde mich über ihre Meinung freuen LG
Hallo, ein amerikanischer Säuglings- und Kleinkindforscher wird nicht müde vom Forschergeist in den ersten Lebensjahren zu reden. So etwas gibt es in Einzlfällen. Ich spreche dann gerne von Frühbegabung. Längst nicht alle werden dann auch klein Professoren, die im Grunschulalter schon an die Kinderuniversität gehen. Aber was nutzen uns kleine Professoren, die verschiedene Socken anziehen und noch in die Hose machen. Aber Spaß beiseite, blocken Sie das Interesse Ihres Sohnes nicht ab, ab fördern Sie es auch nicht permanent, und führen Sie Ihren Sohn nie vor (auch nicht im positiven Sinne). Die Sauberkeitsentwicklung kommt übrigens ganz von alleine, und das richtige Anziehen wird er in der nächsten Zeit auch noch lernen. Viele Grüße
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