Tiffy_2009
SG Dr. Posth, Sohn kam mit 3,5 im Sept in KIGA. Sanfte Abl möglich, kann mit solange er braucht. War 4 W tägl dabei. Hing nur bei mir. Dann Versuch im Vorraum zu bleiben. Bei Ankünd. sofort Weinen. Kann nichtmal allein auf WC. Dann hat Papa übern. Mit sanft. Druck, Sohn soll das gut machen und mal kurz alleine bleiben. Hat auch geklappt, nächster Tag auch. Dann wieder Rückschr., weint beim Kreis, will nicht solange sitzen, Erz. geht dann mit ihm raus spielen. Lässt sich trösten, mag sie sehr gerne. Dann tägl. Anrufe, Sohn will n. Hause. Fragt morgens muss ich in KiGa. Weint wenn wir ja sagen. Ist er dort, hat er Spass, vor allem draussen, will noch bleiben. Morgens wieder nein. Mein Mann will das jetzt durchziehen und ihn notf.dort schreien lassen. Ich bin unsicher ob ich weiter mitsoll. Habe Zweifel ob er m. jemals freiw. wegschickt.Gruss Tiffy
Liebe Tiffy, es ist im Moment noch ein Hängepartie wie man so sagt. Ihr Sohn fühlt sich hin und her gerissen. Das zeugt natürlich noch von einer gewissen Unreife, was die Fremdbetreuung und Auseinandersetzung in der Gruppe angeht. Viele sagen, man muss jetzt sein Kind zu seinem Glück zwingen ohne sich darüber im Klaren zu sein, welche Absurdität in dieser Aussage steckt. Denn mit dieser Forderung können sie letztlich alles von einem Menschen verlangen, auch den Sprung mit eine Bungee-Seil bei Höhenangst. Ich halte mehr davon, auf die Signale des Kindes zu hören, und weiter vorsichtig vorzugehen. Es ist gut und richtig, dass die Erzieherin sich verstärkt um Ihren Sohn kümmert im Sinne des Bezugserzieherin-Systems. Aber Ihr Sohn sollte auch noch ein paar Mal die Erfahrung machen können, zu Hause bleiben zu dürfen, wenn er absolut nicht gehen möchte. Wenn er diese Sicherheit zurückbekommen hat, geht er wahrscheinlich viel eher angstfrei in den Ki-ga als mit emotionalem Druck und äußerem Zwang. Viele Grüße
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