Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, wie ich las, halten Sie es für sinnvoll mit 2,5J allmählich Schnullerregeln aufzustellen. Diese Anregung würde ich gern umsetzen, allerdings weiß ich nicht so recht, welche da in diesem Alter verständlich wären (nur in einem bestimmten Zimmer, welche Anlässe, Zeiten). Unser Sohn schnullert besonders in angespannten Situationen und die können aus seiner Sicht ja ganz andere sein als aus unserer. Soll man die Schnuller verräumen und nur geben, wenn man selbst meint, es wäre nun angebracht oder sollen sie stets für ihn zugänglich sein? Aus Langeweile schnullert er eigentlich selten (evtl. im Auto), aber er verlangt ihn, wenn er sich wehgetan hat, etwas nicht so passiert, wie er sich das vorgestellt hat etc. und natürlich zum Schlafen. Vielen Dank für Ihre Tipps und Ideen.
Hallo, die wichtigste Regel lautet, Sprechen nur ohne Schnuller. Sonst ist die Sprache nicht gut verständlich und es können sich falsche Lautbildungen einstellen. Dass man beim Essen keine Schnuller benutzen kann, braucht nicht erwähnt zu werden. auch bei bestimmten Spielen ist der Schnuller entbehrlich, vielleicht sogar bei allen Spielen. Hingegen ist er wichtig bei Kummer, Schmerz, Wut und Enttäuschung. Aber auch bei Müdigkeit und dem Einschlafen. Denn der Schnuller ist eine emotionale Regulationshilfe, die das Kleinkind ein wenig autonom macht (Selbstregulation). Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird