Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, ich schätze ihre Meinung sehr und möchte auch zu folgendem gerne ihre Sichtweise lesen. Meine Tochter ist 5 Jahre und sie hatte schon immer einen "anderen" Schlafrhythmus, d.h. sie schläft relativ spät mit mir ein so 22.00/23.00 Uhr und dann 10 Stunden. Nun werden mir oft von Therapeuten etc...gesagt, daß es nicht normal ist so ein Rhythmus. Ich hab es schon öfter versucht, diesen nach vorne zu ziehen,aber das klappte nie wirklich. Ist es wirklich schädlich, wenn sie noch so einen Rhythmus hat ? Zudem schläft sie noch bei mir, daß wir mir auch von Therapeutenseite als Partnerersatz vorgeworfen und meine Tochtge müßte in ihr eigenes Bett. Ich finde das schade,daß die Leute so denken. Vielleicht nehme ich mal ihr Buch mit zur nächsten Therapiesitzung. Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank schon mal für Ihre Antwort. Bianka
Liebe Bianke, es ist schon ein entscheidender Unterscheid, ob ein Kind 2 oder 3 Jahre alt ist oder eben 5 oder 6. Irgendwo bei 4 Jahre liegt ein wichtiger Entwicklungsschritt und der sollte nicht verpasst werden. Ob ein Kind zum Partnerersatz wird oder nicht, hängt von den Verhältnissen ab. Wenn Sie allein einziehend sind, ist dieser Faktor durchaus zu bedenken. Aber das überlasse ich geren Ihrem Therapeuten, der ja viel näher an Ihnen dran ist. Die Schlafenszeit ist je nach Gebräuchen in der Bevölkerung sehr unterschiedlich. Wenn die Kinder aber früh morgens raus müsen in Ki-ga und Schule, sollte die Schlafenszeit dem angepasst werden. Viele Grüße
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