Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Rücksichtnahme

Frage: Rücksichtnahme

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Guten Tag! Mein dreijähriger Sohn verhält sich z.Zt. ziemlich "rücksichtslos". D.h. dasss er z.B. nachts (Familienbett) so lange "Mama" brüllt und auch wenn ich reagiert habe weitermacht bis ALLE Familienmitglieder wach sind. Auch tagsüber gibt es immer wieder dementsprechende Situationen z.B. seinem kleinen Bruder (18 Mon.) gegenüber. In wie weit man von ihm schon erwarten "Rücksicht" zu nehmen? Besonders die "nächtliche Situation" ist stressig - wie da am besten reagieren? Oft wacht er auf und klagt nachts über Kopfschmerzen - sollte man das evtl. beim KiA abklären lassen und "schreit" dann. Bedanke mich für eine Antwort! Danke für die (gute)Arbeit, die sie sich hier machen! LG Tanja


Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Tanja, nächtliche Kopfschmerzen sind immer ein Grund, zum KiA/KiÄ zu gehen, um sie abklären zu lassen. Wenn auch noch Übelkeit und Erbrechen dazu kommen, ist die Abklärung sogar dringend erforderlich. Normalerwiese hört ein KInd auf zu rufen oder sogar zu schreien, wenn es das erreicht hat was es will. Ob das Geschrei berechtigt ist, steht dann auf einem anderen Blatt. Vielleicht ist er in der Nacht ja gar nicht richtig wach und träumt noch halb. Bitte klären Sie auch das. Rücksicht im eigentlichen Sinn können Sie erst bei einem Kind über 4 jahre erwarten, wenn es verstanden hat, daß sich im anderen Menschen schlechte Gefühle dadurch aufbauen, daß es selbst unangemessen eogoistische Verhaltensweisen an den Tag legt (Stichwort Empathie und Theorie of Mind). Viele Grüße


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