Mitglied inaktiv
hallo dr. posth, vielen dank für die beantwortung meiner fragen. sie haben mir wirklich schon sehr geholfen. also dann bin ich mir jetzt doch sicher, auf dem richtigen wege mit meiner tochter zu sein, damit ich ihr die ängste, die ich habe, vielleich doch ersparen kann. auch wenn es manchmal ach sehr anstrengend ist... jetzt habe ich dazu nur noch eine frage zum kindergarten. lena kommt im september in den kiga. der kiga ist gott sei dank für die sanfte ablösung. ich kann dabei bleiben, sonlange ich es für richtig halte. wie muss ich jetzt vorgehen. darf das kind auf keinen fall weinen, wenn ich gehe. auch nicht ein bißchen. und wenn lena unglücklich aussieht, oder auf den boden runterschaut, wenn ich gehe. ist sie dann noch nicht so weit? was ist, wenn es dann nach 2 bis 3 wochen trotzdem nich besser wird. muss ich dann mit dem kiga noch warten. oder mache ich mir jetzt doch wieder zu viele gedanken. vielen dank. ihr forum ist wirklich großeklasse gruß andrea
Stichwort: sanfte Ablösung Liebe Andrea, die sanfte Ablösung beinhaltet nicht nur die sichere Basis der Hauptbezugsperson im Hintergrund, sondern auch das aktive Zugehen der Erzieherin auf das Kind. Denn es muss ja eine neue Bindung zwischen Kind und Erzieherin entstehen. Je einfühlsamer und zugewandter sie dabei vorgeht, desto schneller entsteht diese neue Bindung und dann ist das Kind "frei" für die Trennung von der Hauptbezugsperson. Sehr häufig behalten diese Kinder ihre Erzieherin noch ewig lange im Gedächtnis, manche Menschen sogar lebenlang. Daran sieht man, wie wichtig diese erweiterte Bindung im frühen Kindesalter ist. Wenn also die Erzieherin erfahren und geschickt ist, kann der Übergang 2 Wochen dauern. Wenn sie aber wenig Zeit hat, unerfahren ist oder wenig einfühlsam, kann es sehr viel länger dauern oder gar misslingen. Sie spüren die entstehende Bindung zur Erzieherin sehr schnell im Verhalten Ihrer Tochter durch deren vertrauten Umgang mit ihr. Viele Grüße
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