Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Nächtliches Weinen/ Durchschlafen

Frage: Nächtliches Weinen/ Durchschlafen

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo Herr Dr. Posth, unsere Tochter (14 Mon.) hat bis jetzt noch nie (!) durchgeschlafen. Nach dem meist problemlosen Einschlafen wird sie spätestens nach 3h zum 1. Mal wieder wach und weint bis jemand kommt, sie streichelt, ihr Händchen hält bis sie wieder schläft. Das geht dann die ganze Nacht ca. alle 1-2h so. Wir haben sie noch nie länger als ein paar Sekunden schreien lassen und holen sie meist nach dem 3./4. Mal Aufstehen einfach ins Elternbett, wo sie dann manchmal bis früh durchschläft. Aber auch das nicht immer. Sehr oft sind es auch mit ihr in unserem Bett sehr unruhige Nächte. Wenn sie wach wird, fängt sie gleich an zu weinen und steigert sich ganz schnell in richtiges Schreien, bis jemand kommt und sie tröstet. Ist denn "normal", dass sie immer gleich so sehr schreit? Ab wann ist ein Kind soweit, dass sie uns ggf. rufen kann ohne gleich zu weinen bzw. ab wann wird sie vielleicht einfach mal von sich aus wieder einschlafen können? Danke und Frohes Fest! LG Daniela


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Liebe Daniela, um mit dem Schluß Ihrer Frage anzufangen, die Kinder sind erst im dritten Lebensjahr so weit, sich über Rufkontakt zu beruhigen und alleine weiter zu schlafen. Daher sollten sie vorher in unmittelbarer Nähe bei ihren Eltern schlafen. Am geeignetsten erscheint mir der "Babybalkon", also das hinzugestellte Kinderbett am Fußende mit offenen Gitterstäben. Aber das muß natürlich passen. Entscheidend wichtig ist das liebevolle und geduldige Einschlafritual. Es ist die halbe Miete für das nächtliche Durchschlafen. Die prompte Beruhigung, sowie Sattsein und Schmerzfreiheit (Zähne! Wundsein, etc.) die andere Hälfte. Länger Schreien lassen zahlt sich nie aus! Es gibt viele Kinder, die in den ersten zwei Lebensjahren eher selten durchschlafen. Für Eltern, die davon betroffen sind, ist das schmerzlich. Mutter und Vater müssen sich ein wenig abwechseln. Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo, meine Tochter wird diese Woche 10 Monate alt. Wir haben das Problem, dass sie gegen drei oder vier Uhr morgens wach wird und nicht mehr einschlafen kann. Selbst mit Tragen gelingt es nicht. Außer ich gebe ihr die Brust ... Sie nimmt kein Fläschchen und keinen Nuckel. Zu Bett geht s meistens gegen 8 Uhr. Könnte es sein, dass sie dann bereits ...

Hallo,  unser Baby ist aktuell 11 Wochen alt. Sie kam knapp zwei Wochen zu früh - aber spontan und natürlich. Die Geburt ging zügig und zum Schluss wurde mittels Dammschnitt nachgeholfen da die Nabelschnur blöd lag. Anschließend bei mir auf die Brust und nach einer dreiviertel Stunde nähen haben wir das erste Mal gestillt. Das klappte gleich su ...

Sehr geehrte Frau Henkes, ich hoffe, dass es Ihnen gut geht. Ich möchte mich an Sie wenden, um Unterstützung für eine Herausforderung zu suchen, die mir sehr am Herzen liegt. Es geht um meine Tochter, die nun das Alter von 12 Monaten erreicht hat und fleißig das Krabbeln erforscht. Seit ihrer Geburt spüre ich, dass sie vielleicht etwas mehr ...

Hallo, Der Vater unserer Tochter und ich leben getrennt seit unsere Tochter 7 Monate alt ist, heute ist sie 16 Monate alt. Zu Beginn hat er sie nach der Trennung besucht, seit etwa fünf Monaten nimmt er sie mit zu sich. Am Anfang hat das gut geklappt, mittlerweile weint und schreit sie ganz arg, wenn er sie abholen mag, bei anderen schreit sie ...

Hallo Frau Henkes, mein Baby/Kind 1 Jahr ist von Anfang an sehr schwierig. Es schreit sehr viel und benötigt viel Aufmerksamkeit. Wir haben uns Hilfe bei einer Osteopatin, Schreiberater und Kinderärztin geholt. Doch leider konnte mir noch keiner von den drei Organisationen helfen.  Mein Junge weint sobald ich mich wenige cm im Raum von ih ...

Sehr geehrte Frau Henkes, haben Sie vielen Dank für Ihre Arbeit in diesem Forum.   Kürzlich wurde unsere 10 Monate alte Tochter beim Kinderarzt geimpft. Leider wird es dort abgelehnt, das Kind beim impfen auf dem Schoß zu halten oder anderweitig abzulenken, sodass es immer im liegen fixiert wird für die Impfung, was mir absolut nicht gefä ...

Guten Tag Frau Henkes, uns bereitet das Verhalten unseres Sohnes (27 Monate) Sorgen. Er ist sehr sensibel – sowohl in Bezug auf Sinneswahrnehmungen als auch im zwischenmenschlichen Bereich. Es beschäftigt ihn oft stark und lange, wenn er andere Kinder weinen sieht. Früher hat er schnell die Gefühle übernommen und in so einem Fall mitgeweint, nu ...

Guten Tag Frau Henkes!   Unsere kleine Tochter (im Mai 3) hat sehr starke Trennungsangst entwickelt. Hintergrund: ** Dez. 24 Gebut der kleinen Schwester ** Feb. 25 Umzug in andere Gemeinde In der ersten Zeit nach dem Umzug war gar nichts. Seit ungefähr einer Woche sieht es wie folgt aus: Die kleine weint immer wenn mein Mann zur ...

Sehr geehrte Frau Henkes,  ich würde mich über Ihre Einschätzung zu einem Vorfall, der zwar schon eine Weile zurückliegt, aber mich beschäftigt, freuen:  Aufgrund eines Ereignisses in meinem Umfeld musste ich kürzlich heftig weinen, insgesamt weit über eine Stunde. Ich hatte mich dafür auf der Toilette eingeschlossen, während der Opa im Nebenz ...

Sehr geehrte Frau Henkes,  Unser Sohn (21 Monate) besucht seit dem 01.10.2024 eine Kleinkindergruppe mit 7 Kindern und 2 Erzieherinnen ( Mo bis Do 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr). Nach einer etwas durchwachsenen Eingewöhnung und einer krankheitsbedingten Unterbrechung von 3 Wochen im November 2024 geht er seither regelmäßig.  An sich geht er gerne hin,  ...