Mitglied inaktiv
S.g. Dr. Posth: Ich habe mich letzte Woche in der Kürze missverständlich ausgedrückt. Wir versuchen schon seit mehr als zwei Monaten unseren Sohn ans Fläschchen zu gewöhnen, weil ich ja schon wusste, dass ich ab September wieder arbeiten gehen werde. Leider waren unsere Versuche diesbezüglich erfolglos. Nur Saft und Wasser konnten wir ihm aus dem Fläschchen angewöhnen, Milch wie gesagt in keiner Form (weder Mumi noch Säuglingsnahrung). Ich weiß, dass mir gesetzlich gewisse Vergünstigungen zustehen, als stillende Mutter. Ich möchte aber gerne abstillen, natürlich so sanft wie möglich. Ich kann die Nachtdienste noch hinausschieben, aber Dauerlösung kann das nicht sein. Die Arbeit ist auch nicht der einzige Grund fürs Abstillen. Wir geben uns große Mühe, unserem Sohn den Betreuungswechsel so einfach wie möglich zu machen, deswegen sind der Vater und ich nunmehr seit 1,5 Monaten gemeinsam im Erziehungsurlaub. Was würden Sie mir in Bezug auf das Abstillen unter diesen Umständen raten?
Hallo, durch ihren differenzierten Geschmackssinn erkennen auch schon Säuglinge, was Ihnen an Nahrung geboten wird. Und mit dem jeweiligen Geschmack verbinden sie eine bestimmte Angebotsform. Bei Ihrem Sohn scheinen sich MM und Stillen fest miteinander verankert zu haben. Milch aus einem Kautschuk- oder Kunststoffsauger akzeptiert er nicht mehr. In solchen Fälle bleibt nur noch die Möglichkeit, schon frühzeitig auf einen Becher auszuweichen. Das geht dann fast immer und entspricht dem Prinzip ursprünglicher Verhältnisse, denn Kunststoffsauger gab es in früheren Zeiten nicht. Da galt immer das Prinzip von der Brust zum Becher oder zu Schale. Sie können aber gerne auch noch einmal Biggi Welter hier im Forum fragen. Sie ist Stillexpertin. Viele Grüße
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