Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, danke für Ihre Antwort. Mir geht es nicht ums Durchschlafen, das erwarte ich nicht. Meine Tochter ist nur nie ausgeschlafen. Hatte schonmal von 8 bis 7 geschlafen, da war es besser (bis ca. 4 Mon) Jetzt schafft sie nur bis 5.30/6 und ist nicht fit. Tagsüber ohne eingreifen und erneutes in den Schlaf wiegen dasselbe. Hatten schweren Start: BEL, äußere Wende, Schwere Geburt mit Saugglocke, Schreibaby (vor allem wegen zuwenig Schlaf, schnelle Reizüberflutung) kann schwer abschalten, ist EXTREM geräuschempfindlich u. schreckhaft, abends immer noch schreien, wenn meist auch nur kurz. Hat anfangs tags NUR im Tragetuch geschlafen, dann nur in Baby-Jojo mit Wippen. Jetzt auf dem Arm und dann im Bett. Wir versuchen immer erst ob sie im Bett einschläft (mit Schnuller und Kuscheln), wenn das nicht klappt (fast immer) nehme ich sie auf den Arm. Meist fängt sie an zu zappeln und schimpfen. Ritual (baden, musik) haben wir. warum tut sie sich so schwer? Vorgehen so gut?lg julia
Liebe Julia, die Geburt, das schreiben Sie ja ganz richtig, war offensichtlich schwierig und eine äußere Wendung ist nur für die Mutter eine Stressgeschehen. Man kann zwar statistisch nicht sicher abbilden, dass Säuglinge nach schwerer Geburt unruhiger sind, schlechtere Schläfer und häufiger schreien, aber im Einzelfall mag das so sein. Viel entscheidender sind aber dann doch die Faktoren der genetischen Veranlagung. Trotzdem würde ich Ihrer Tochter wegen der Geburtserlebnisse ein höheres Angstpotenzial zuschreiben, als es andere Säuglinge haben. Dadurch wäre ihr Bedürfnis nach unbedingter Nähe zur Bezugsperson und nach physikalischen Beruhigungsmethoden wie Wiegen und Schaukeln sehr verständlich. Es kann also vorerst noch keine Ziel sein, im Bettchen liegend einzuschlafen, es sein denn Sie besäßen eine Wiege oder alt. ein Bettchen auf Rädern, das Sie hinundherfahren können. Mit dem Ritual liegen Sie auf jeden Fall richtig. Viele Grüße
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