Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Nachtrag letzte Wo: Einschlafstillen-Einschlafritual ändern? Mit was? 13 Mo.

Frage: Nachtrag letzte Wo: Einschlafstillen-Einschlafritual ändern? Mit was? 13 Mo.

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Würde gerne mit dem Einschlafstillen abends aufhören da m Tochter nach dem ersten Stillen nur noch nervös saugt u nuckelt u das unangenehm ist.Sie rappelt sich dann wieder auf u krabbelt los siehe letzte Wo.Nach etlichen Versuchen schläft sie dann an meinem Finger nuckelnd(einzige Alternative zur Brust, habe Problem wg an meinem Finger nuckeln auch schon mal angesprochen) manchm ein meist aber a d Brust.Tragen, Flasche, Schnuller, Wiege, Singen bringt nur Tränen. Nachtentwöhnung haben wir erfolgreich geschafft da mein Mann sie betreut hat u ich 1Wo. im Wohnzimmer geschl. habe.Wenn ich da bin zähle nur ich sonst hat er gutes Verhältnis.1.Sollten wir genauso probieren das m Mann sie ins Bett bringt auch wenn sie erst schreit? Bis wie weit wär das anfangs OK.2.Würde auch gerne nuckeln a meinem Finger ändern.Sie ist sehr anhänglich u möchte oft kuscheln u nuckeln zum Ausruhen Auftanken Langeweile? dann nimmt sie sich meinen Finger, ist ja auch immer da.Schnuller mag sie nicht, was tun?


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, grundsätzlich kann nur ein ähnlicher starker Reiz das Stillen ersetzen. Je älter das Kind ist und je länger es an die Brust gewöhnt ist, desto schwieriger ist es, es mit anderen Mitteln zu entspannen. Das ist die Situation, die auch Sie jetzt vorfinden. Denn normalerweise helfen Tragen, leise Musik oder Liedchen singen immer. Da Ihre Tochter offensichtlich auf das Saugen fixiert ist, muss es wohl ein oraler Reiz sein, der Abhilfe schaftt. Was haben si denn im Fläschchen drin gehabt? Tee, besonders wenn er intensiv schmeckt, geht wahrscheinlich nicht. Wie ist es mit stark verdünnter Milch? Notfalls darf man auch einmal wässrige Apfelschorle für den Übergang geben. Das alles sollte man aber am Tage erst einmal versuchen und sogar einüben. Das Ablösen der Mutter ist prinzipiell eine gute Möglichkeit, wenn der Vater schon akzeptiert wird. Sonst geht es nicht oder noch nicht mit ihm. Wenn "alle Stricke reißen", müssten Sie jetzt noch ein bisschen weiter stillen, bis Ihre Tochter von selbst darauf verzichtet. die Stillverfechterinnen beharren ja darauf. Viele Grüße


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