Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Hr. Dr. Posth! Vielen Dank für Ihre Antwort. Dazu habe ich allerdings eine Nachfrage. Es ging mir weniger um d. Frage, woher die "Schlafstörung" kommt, sondern in erster Linie darum, ob ich mit meinem Verhalten einen Gewöhnungseffekt riskiere, der bewirkt, dass sie fortan jede Nacht spielen u. spaziereng. möchte. Ich vermute, dass es m. d. Zahnen zusammenhängt od. m. Tagen, a. d. sie nicht genügend Bewegung an d. frischen Luft hatte. Um das erste Lebensjahr herum, hatten wir schon einmal eine solche Phase. Natürlich versuchte ich immer erst, nicht auf ihre Spielwünsche einzugehen, indem ich das Licht ausließ, kaum mit ihr interagierte, ihr einfach signalisierte u. auch erklärte dass Nacht ist und keine Spielzeit, stellte aber fest, dass sie einfach wach war. Der Spaziergang draußen ist die sicherste, sanfteste u. schnellste Lösung, sie wieder "müde" zu bekommen. Ich möchte sie nicht herzzerrießend weinen lassen, nur, weil ich diesen Spaziergang verhindern möchte. Danke
Hallo, niemand wird Sie daran hindern können, nachts mit Ihrer Tochter draußen spazieren zu gehen. Aber für ein gute Lösung halte ich das nicht. Ob sich Ihre Tochter daran gewöhnt oder nicht, ist vorab nicht zu klären. Je häufiger und je ausgiebiger das geschieht, desto eher ist ein Gewöhnung allerdings zu befürchten. Weinen lassen sollten Sie sie auf jeden Fall nicht. Es muss einfach gelingen, dass Sie Ihre Tochter durch schnelles Reagieren und geduldiges Herumtragen in der Wohnung wieder zur Ruhe bekommen. Alt genug dafür ist sie längst. Viele Grüße
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