Mitglied inaktiv
http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/beitrag.htm?id=37457 Hallo Dr. Posth, wieder bitte ich Sie um Ihre Einsch.U.T.31M. scheint sehr mitfühlend zu sein.Z.Bsp. rannte sie fast mit einem J. zusammen,der daraufhin(ohne Kontakt,vermutlich vor Schreck)umfiel u weinte.Daraufhin fing auch u.T. an zu weinen.2.Bsp:Wir haben ein Buch in dem ein Schmetterling traurig kuckt u die Augen zu hat,wenn Sie diesen sieht fängt sie an zu weinen u sagt immer wieder,der Schmetterling müsse aufwachen.Ich finde das schon etwas zuviel des Guten.Ist dies im Rahmen,altersbedingt?Wie damit umgehen wenn ihr Mitgefühl ungerechtfertigt ist? 2.Frage:U.T.kommt sehr gut mit Mißerfolgen zurecht,z.Bsp wenn ihr der Turm umfällt den sie baut,lacht sie darüber/baut ihn neu.Sie hat kaum Scheu mit anderen Menschen zu sprechen,sofern ich dabei bin.Verträgt Lob u lobt sich auch selbst.In einer Gruppe mit K. traut sie sich jedoch wenig,holt sich S. nicht zurück.Zeugt dies nun von(beg.)Selbstbewusstsein oder nicht? VD J
Stichwort: Empathie Hallo, mit gut 2 1/2 Jahren können Sie das Selbstbewusstsein eines Kindes noch nicht gut einschätzen. Genau genommen hat noch kein Kind in diesem Alter ein großes Selbstbewusstsein. Erst mit 4 bis 5 (6) Jahren wird deutlich, wieviel Selbstbewusstsein ein Kind bis dahin erworben hat. Die Reaktionen ihrer kleinen Tochter zeugen aber von keiner großen Ängstlichkeit oder sozialen Scheu. Die Reserviertheit in der größeren Gruppe von Altersgeleichen basiert noch weitgehend auf einem Ungeübtsein im sozialen Umgang, und da Ihre Tochter offensichtlich empfindsam und empathisch ist, ist sie auch nicht der Typ, der sagt: hier bin und jetzt macht mal, was ich sage. Die noch falsche Einschätzung des Gefühle anderer Menschen, aber auch anderer Lebenwesen wie Schmetterlinge (selbst solche im Buch) beruht noch auf der unreifen Einschätzung des einzelnen Gefühle in diesem Alter. Aber die Kinder sagen schon mal, ich habe Angst oder ich bin traurig. Verlassen kann man auf solche Aussagen noch nicht. Auch da müssen die Kinder mindestens 4 Jahre alt sein. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird