Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth,wir haben einen sehr lieben und defensiv veranlagten Sohn (2 J.).Er hört ziemlich gut und ist auch sehr schnell mit Erklärungen,an denen wir nicht sparen,zu besänftigen,wenn etwas mal anders laufen muss,als er es möchte.Wir lassen ihm seinen Willen,wo es geht.Ansonsten finden wir Alternativen,Kompromisse oder Ablenkungen.Bestimmte Regeln gibt es natürlich auch.Selten habe ich mal kurz geschimpft (und mich hinterher schlecht gefühlt),meist aber reicht ein ernstes Ansprechen,wenn er mehrfach versucht,sich über eine Regel (z.B. auf den Radweg rennen) hinwegsetzen möchte.Zuerst wird es aber immer liebevoll versucht.Nun frage ich mich,ob wir doch zu streng mit ihm sind,weil er im Großen und Ganzen kaum trotzt.Kann es sein,dass wir den so wichtigen Trotz unterdrücken und so dem Aufbau seines Selbstvertrauens im Weg stehen?Er zeigt Trotz eher passiv z.B. durch Hinauszögern von ungeliebten Dingen,wir haben aber auch hier Möglichkeiten der friedlichen Lösung gefunden. Danke! A.
Hallo, die Art und Weise wie ein Kind trotz ist sehr unterschiedlich und hängt auch stark von der charakterlichen Veranlagung des Kindes ab. Im Wesentliche bestimmen aber die Eltern durch ihr Reagieren mit, wie stark ein Kind trotzt. Sie reagieren nun sehr verständig und um eine freidliche Lösung bemüht. Das zeichnet auch Sie als verträglich und geduldig aus. So trifft das sanfte Gemüt Ihres Sohnes auf sehr verständnisvolle Eltern. Logisch, dass dann der Trotz nicht heftig ausfällt. Allerdings ist Ihr Sohn erst 2 Jahre alt. Und was nicht ist, kann ja noch werden. Machen Sie also keine Kopf darüber, wenn Sie einmal ein bisschen geschimpft haben. Die Phase der Selbstentstehung ist von nautr aus dynamisch. Da prallen schon mal Machtansprüche und Gefühlsgegensätze aufeinander. Kinder möchte gerne wissen, woran sie sind. Immer zurückweichende Eltern sind auch keineswegs unproblematisch für ein Kind. Viele Grüße
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