Mitglied inaktiv
Hallo, unser Tochter wird diese Woche ein Jahr. Sie wurde noch nie von jmd außer mir betreut (ich stille noch nach Bedarf (Tag u Nacht) und sie schläft auch im Familienbett). Ich geh 3 mal die Woche in verschiedene Krabbelgruppen, sie hat regen Kontakt zu ihren Großeltern und meinen Freunden. Sie ist sehr freundlich und aufgeschlossen. Ihr Vater arbeitet viel und ist wenn spät abends oder am WE da. Nimmt sie schaden wenn sie immer mit mir zusammen ist, obwohl sie viele andere Leute trifft.? Muss sie mal ohne mich sein? Sie geht gerne zu anderen und auch auf Entdeckungsreise, ich lass sie das auch. Ich sehe eigentlich keine Notwendigkeit sie "irgendwo ab zu geben". Ab und zu achtet ihr Vater auch auf sie während ich etwas mache, sie ist also nicht in einer Tour von mir "begluckt" oder so. Ich frage mich nur ob eine gelingende Loslösung auch stattfinden kann wenn ich immer in greifbarer Nähe (im anderen Zimmer, Garten oder in 10 Min da wenn was ist) bin .Vielen Dank im Voraus Fledermops
Stichwort: Väter Hallo, das ist in unserer westlichen Industriegesellschaft ein grundsätzliches Problem, dass die Väter schlecht ihren kinder als Loslösungsvorbild zur Vefügung stehen. Bis in die Jetztzeit war aber noch nicht einmal klar definiert, welche der Rolle der Vater in der frühkindlichen Erziehung eigentlich spielt. so hatten es die Väter eigentlich relativ leicht, sich aus ihrer Verantwortung zu ziehen. Mit der Positionierung der Bindungstheorie und der Formulierung des Loslösungsparadigmas hat sich das geändert. Nun ist klar ersichtlich, dass der Vater eine beinahe genauso wichtige Funktion hat wie die Mutter. Das nimmt die Männer in die Pflicht, was allgemeingesellschaftlich aber schnell ausgeblendet wird. Denn es passt nun ganz und gar nicht in die marktwirtschaftliche Forderung nach Vollbeschäftigung. Die Loslösung kann aalerdings delegiert werden, wie die Bindung ja auch. Nur ist jede Delegation an eine wie auch immer fremde Person eine Qualitätseinbuße gegenüber den natürlichen Eltern. Großeltern oder sehr viel ältere Geschwister machen dabei ein gewisse Ausnahme. Zur Loslösung gehört, dass sich das Kind zunehmend traut, von der Mutter zu entfernen und auf Erkundigung zu gehen. Am Anfang muss die Mutter als sichere Basis noch sichtbar oder zumindest rufbar bleiben, aber mit der Zeit muss das "Band" immer länger werden. Viele Grüße
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