Mitglied inaktiv
Meine Tochter 2,5 jahre alt hat vor zwei Wochen früh morgens,als wir noch schliefen,den Elektroherd angschaltet nachdem sie einige Tupperschüsseln zum Kochen auf die Platten gestellt hatte. Mit einer schweren Rauchvergiftung wurden wir ins Krankenhaus gebracht. Zum glück sind keine Körperlichen schäden zurückgeblieben. Allerdings mache ich mir nun sorgen wie sie reagieren wird wenn sie die Wohnung wieder betritt. Bis unsere Küche wieder fertig ist wohnen wir beide bei den Grosseltern. Im Krankenhaus hat sie oft davon davon erzählt was passiert ist. Jolina Ofen angemacht,Feuer,angst gehabt. Seitdem wir bei den Grosseltern sind redet sie fast nicht mehr davon. Kann es sein das sie das schon wieder vergessen hat ? Oder verdrängt sie das geschehene nur ? Kann es sein das Probleme auftreten wenn sie die Wohnung wieder betritt ? Ich habe ein wenig angst vor psychischen spätfolgen . Wäre es sinnvoll einen Kinderpsychologen aufzusuchen ? Danke für die beantwortung meiner fragen.
Hallo, mit 2einhalb Jahren ist beim Kind das Gedächtnis für Geschehensabläufe, das sog. explizite oder episodische Gedächtnis noch wenig ausgereift. D.h. viele Ereignisse in dieser Lebensphase fallen auf Dauer dem Vergessen anheim. Allerdings ist das Gedächtnis für die gleichzeitig entstandenen Gefühle schon viel besser ausgeprägt und die Angstgefühle als solche würden bleiben oder verdrängt werden, wenn sie keine Auflösung finden. Daher ist es nicht falsch, wenn man über das Geschehen in ruhiger und entspannter Atmosphäre immer wieder einmal spricht, und kraft seiner elterlichen Übersicht und Reife das Kind entlastet und beruhigt. Es wäre grundfalsch, diesen Fehler zu erzieherischen Zwecken zu instrmentalisieren und seinem Kind inneren Druck zu machen, also mit erhobenem Zeigefinger zu sprechen. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung