Mitglied inaktiv
Guten Morgen lieber Dr. Posth,Mitte nächsten Monats geht es los in die Krabbelgruppe.Erst kommt ein Schnuppertag,nächsten Tag beginnt die 2-wöch.Eingewöhnung.Ich habe richtig Bauchweh vor diesem Schritt.Habe alles zu dem Thema Ablösung gelesen.Ich denke (hoffe aber nicht :-) ),dass es einige Tränchen geben wird.Wir lassen sie hier schon nicht weinen,Begleitung i.d.Schlaf etc. Die Erzieherinnen sind sehr lieb u.herzl.-und kümmern sich auch sehr gut um die Eltern :-) Dennoch möchte ich nichts falsch machen,wenn "der Moment" der Trennung kommt.Sind kurze Weinphasen auch schon "bedenklich"?Ist die Eingewöhnung durch den Vater besser?Oder sogar die Eingwöhn.teilen?Wir sind beide Bezugspersonen u.voll akzeptiert.Sie weint also nicht,wenn ich weggehe.Wirft eher die Tür hinter mir zu *lach* Wenn wir es finanz.nicht müssten,würde ich sie nicht weggeben. Wieder mal vielen Dank und liebe Grüße Nicole
Hallo, es wäre ganz falsch zu behaupten, dass jedes Weinen schädlich ist. Weinen ist ja nun einemal gerade im Kindesalter ein vielfältiges Ausdrucksmittel, Sorgen oder Unwohlsein den anderen Menschen mitzuteilen. Die Bezugspersonen sind natürlich die Hauptadressaten, die auch zuerst zu reagieren haben. Weint also das Kind in der Ügergangsphase in die Fremdbetreuung, dann heißt das erst einmal nur, "Mama oder Papa nimm mich in den Arm und hilf mir!" Handlet man danach, ist das für das Kind ein positives Zeichen für emotionale Absicherung. Eine Traumatisierung ist damit abgewendet. Wenn die Loslösung schon ein gutes Stück voran gekommen ist, ist auch der Vater gut geeignet für die Ablösung. Sie können das aber auch erst einmal ein bisschen austesten. Es wäre wünschenswert und ihnen hoch anzurechnen, wenn die Erzieherinnen das hielten, was sie versprechen. Viele Grüße
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