Mitglied inaktiv
Hallo! Ich habe ein Jobangebot bekommen, wenn unser Sohn 2,5 ist. Er müsste dann 4x pro Woche für gute 6 Std. in die Kita (sanfte Eingewöhnung sagte man mir zu). Wenn ich bis zum 3. Lebensjahr zu Hause bleibe, werde ich vermutlich eine Arbeitsstelle bekommen, die einen wesentlich längeren Fahrtweg hat. Jetzt weiß ich nicht weiter. Riskiere ich eine Bindungsverwirrung oder Vertrauensverlust, wenn ich den Kleinen zu früh weggebe? Bisher war er max. 3 Std. von mir getrennt. Krabbelgruppen etc. besuchen wir ja trotzdem. Ganz vielen Dank für Ihre Antwort!
Hallo, die Verbindung von Arbeitsstelle bzw. Job und Kind ist ja derzeit eine heiß diskutierte Angelegenheit. Es wäre weltfremd, immer zu empfehlen, die Mutter oder auch der Vater muß zu Hause bleiben, bis das Kind wenigstens 4 Jahre alt ist. Dem Kind jedenfalls wäre das am liebsten. Mit der sanften Ablösung und der Einführung einer Ersatzbezugspersonen gibt es meiner Auffassung nach auch eine unschädliche (atraumatische) Form, Kind und Job unter einen Hut zu bekommen. Je älter das Kind dann ist und je weiter die Loslösung voran geschritten ist, desto besser. Wenn Sie eine sichere primäre Bindung im 1. Lebensjahr erreicht haben, brauchen Sie auch keine Bindungsverwirrung zu befürchten. Ihr Sohn weiß dann schon, wer seine richtige Mutter ist. Viele Grüße
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